Alternative Krebstherapie

Erfahrungsbericht
von
Daniel Petrak
Heilpraktiker
Möglichkeiten und Grenzen der begleitenden, alternativen Krebstherapie in den
Händen kompetenter Heilpraktiker
Beschäftigt man sich mit der Erkrankung Krebs, stößt man zwangsläufig auf den
Begriff der „entarteten Zellen“. Entartete Zellen sind Zellen, die an sich zu unserem Organismus gehören. Im
Rahmen der ständig stattfindenden Zellerneuerung kommt es zu fehlerhaften Neubildungen, die genetisch gesehen
nicht zum ursprünglichen Ausgangsgewebe gehören; sie entarten. Solche Entartungen gehören aus Sicht des
Immunsystems zu den Alltagssituationen. Jeder gesunde Mensch produziert täglich eine Vielzahl solcher
fehlerhaften Zellen. Damit diese nicht überhand nehmen stehen ihnen spezialisierte Immunzellen gegenüber, die
in der Lage sind entartete Zellen als solche zu identifizieren und sie unschädlich zu machen. Diese
Abwehrzellen werden als „natürliche Killerzellen“ bezeichnet.
Die sensible Balance zwischen entarteten Zellen und Killerzellen kann in
unterschiedlicher Weise gestört werden. So kann einerseits die fälschliche Neubildung durch krebsauslösende
Faktoren gesteigert werden und/oder andererseits die Killerzellaktivität, also die Bekämpfung der entarteten
Zellen durch bestimmte Lebensumstände geschwächt sein. Haben sich die entarteten Zellen behaupten können,
vermehren sie sich meist sprunghaft und verselbstständigen sich. Die entarteten Zellen stellen nun eine
ernste Bedrohung für den Organismus dar, die Krankheit Krebs ist entstanden.
Ab dieser Entwicklungsstufe ist es ungleich schwerer für das Immunsystem diesen
Prozeß aufzuhalten, oder gar erfolgreich zu bekämpfen. Zwar werden immer wieder so genannte
„Spontanheilungen“ beschrieben, bei denen sich der Organismus im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten der
Abwehr offensichtlich zu helfen weiß, aber leider sind diese Fälle äußerst selten.
Wurde die Diagnose Krebs gestellt, so wird meist die operative Entfernung des
Tumorgewebes als erstes und wichtigstes Behandlungsziel die Therapie der Wahl sein. Hierbei versucht der
Chirurg das möglichst komplette krankhafte Gewebe zu entfernen. Die komplette Entfernung der entarteten
Zellen ist ungemein wichtig, da verbleibende Zellen sozusagen als erneuter Keim an der ursprünglichen Stelle,
oder aber auch durch Streuung an ganz anderen Stellen des Körpers wieder aufflammen können. Es kann eine
Zweit-, oder Tochtergeschwulst entstehen, die so genannten Metastasen. Neben der Tumorverkleinerung steht
häufig die Bekämpfung dieser möglichen Metastasen durch eine Chemotherapie an. Dabei erhält der Patient
Substanzen (Zytostatika), die die Zellteilung von Zellen veringern sollen. Greift auch diese Therapie
optimal, ist der Patient seine Erkrankung los. Da einige Krebserkrankungen dazu neigen wieder aufzutreten,
gilt ein Krebspatient erst dann als geheilt, wenn er durchschnittlich fünf Jahre nach der Behandlung
rezidivfrei, sprich ohne Rückfall geblieben ist. In diesem Zeitraum beschränkt sich die schulmedizinische
Betreuung auf die wichtigen Kontrolluntersuchungen. Eine weitere Behandlung findet in der Regel nicht
statt.
Ein großer Teil der alternativen Krebstherapie setzt genau an dieser Stelle an. Es
gilt den Patienten in den Zustand zu versetzen, dass kein erneutes Auftreten der Krebserkrankung (Rezidiv)
stattfindet. Die besondere Stärke der alternativen Krebstherapie liegt in der Rezidivprophylaxe.
Nach einer erfolgreichen schulmedizinischen Behandlung befindet sich der Patient
im Grunde genommen an dem Punkt, an dem sich alle gesunden Menschen befinden. Ihr Immunsystem, ihre
Killerzellen müssen nun wieder die Alltagssituation meistern, entartete Zellen zu erkennen und zu
eliminieren. An dieser Stelle wird klar, dass der Betroffene dennoch einem erhöhten Risiko einer
Wiedererkrankung ausgesetzt ist. Die Ursachen, die zu einer vermehrten Bildung entarteter Zellen führten
und/oder die Gründe weshalb das Immunsystem des Patienten anfänglich nicht mehr in der Lage war erfolgreich
zu arbeiten, bestehen häufig weiterhin, denn sie fanden häufig keine Beachtung in der Therapie. Es stellt
sich also die Frage, ob das Abwehrsystem erneut einem Fehler unterliegen wird, oder nicht.
In der naturheilkundlichen, alternativen Krebstherapie werden
unterschiedlichste Verfahren angewendet, die all die Mechanismen unterstützen, die zu einer gesunden und
effektiven Abwehr entarteter Zellen führen.Es kommen unterschiedlichste, bewährte Verfahren zum Einsatz, wie
physikalische Methoden (z.B.: Hyperthermie, Überwärmungsbehandlung), psychotherapeutische Methoden und
natürlich Immunstimulierende Verfahren. Aufgrund der äußerst unterschiedlichen Krankengeschichten, der
unterschiedlichen Tumorarten und der individuellen Lebenssituation kann man allerdings kein einheitliches
Therapieschema für alle Patienten einsetzen. Die Abwägung der Verfahren und die Einschätzung der Ausgangslage
einer alternativen, ergänzenden Krebstherapie gehört unbedingt in die Hände eines geschulten
Therapeuten.
Um die Aktivität der Killerzellen zu steigern stehen verschiedene
Medikamentengruppen dem Patienten zur Verfügung. Klassischerweise können hierbei verschiedene Mistelpräparate
als Injektionsbehandlung in Frage kommen, aber möglicherweise sind eher Milzpeptide, oder Thymuspräparate,
Weidenrindenextrakte, Lektine (isolierte Mistelwirkstoffe), oder aber Stoffwechselprodukte spezieller Pilze
das Mittel der Wahl. Das geeignete Verfahren, die Kombination von unterschiedlichen Präparaten
herauszufinden, stellen den Behandler vor eine schwierige Entscheidung. Dank hochspezialisierter Immuntests
(NK-Zell-Aktivitätsanalyse) ist es heute möglich in Laboren mit entsprechender Ausrüstung, die optimale,
individuelle Wirkstoffkombination für den jeweiligen Patienten zusammenzustellen. Die Untersuchung läuft
vereinfacht folgendermaßen ab: dem Patienten wird eine bestimmte Menge Blut entnommen. Aus diesem Blut werden
die patienteneigenen Killerzellen isoliert und anschließend einem definierten Tumorgewebe ausgesetzt.
Untersucht wird hierbei, wieviel Prozent der Krebszellen eliminiert wurden. Der Wert der sich hierbei ergibt
wird als Grundaktivität bezeichnet und zeigt den momentanen Aktivitätsgrad der Killerzellen, also ihre
Fähigkeit Tumorzellen zu bekämpfen auf. Nun werden nacheinander die zuvor vom Behandler ausgewählten,
potenziell möglichen Immunpräparate den Killerzellen zugeführt und wiederum untersucht, ob und welches
Medikament die beste Immunstimulation bewirkt. Häufig stellt sich im übrigen dabei heraus, dass teilweise
auch altbewährte Präparate beim individuellen Patienten keine Wirkung haben, oder sogar eine Schwächung der
Killerzellen hevorrufen. Vergleicht man nun die Steigerungsraten durch die einzelnen Medikamentengaben, so
kann man ein optimales, an den individuellen Patientenzellen getestetes Mittel finden.
Es zeigt sich hierbei wieder, dass es in der ganzheitlichen Medizin, insbesondere
im Rahmen der alternativen Krebstherapie ungeheuer wichtig ist, den Patienten als Individuum wahrzunehmen,
mit seiner ganzen und umfangreichen Krankengeschichte zu erfassen, um eine sinnvolle Vorabauswahl zu
testender Präparate zu treffen.
Gerade bei schweren Krankheitsbildern wie Krebs sollten Patienten nicht nur
kritisch die möglichen Heilverfahren hinterfragen, sondern sich auch über die Qualifizierung der
Heilpraktiker informieren. Bei Fragen dieser Art kann sich jeder interessierte Patient zum Beispiel an den
Fachverband Deutscher Heilpraktiker wenden, die gerne diese Informationen weitergeben.
Inhaltliche
Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:
Daniel Petrak
Heckerstraße 4
55120 Mainz
Telefon: 06131 - 682254
Telefax:
siehe: www.petrak-abele.de Email: DanielPetrak@web.de
» Weiterführende Literatur zur
Krebstherapie «
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