CranioSacrale Therapie &
SomatoEmotionale Entspannung

Erfahrungsbericht
von
Birgit M. Jost
Heilpraktikerin
- Eine „Energie-Medizin“
-
Schon im Jahre 1999, in dem ich mit der CranioSacralen Therapie (siehe Wikipedia) sowohl durch ein Buch als auch durch einen Vortrag in Berührung kam,
war ich total fasziniert. Als ich dann im Jahr 2000 auf dem ersten Ausbildungs-Block zu dieser Therapie war,
wußte ich: dies ist mein Weg.
Was mich so fasziniert, ist der Kontakt zum „inneren Wissen“, „inneren Arzt“ des Klienten. Dies geschieht
mit Hilfe des CranioSacral-Rhythmus', über Berührung, über feine, stille absichtslose Wahrnehmung, so daß ich
jeden Menschen dort abholen kann, wo er/sie steht. Ein bekannter CranioSacral-Therapeut (Hugh Milne) nennt es
„aus der Mitte des Herzens lauschen“.
Praktisch sieht das folgendermaßen aus (was physikalisch im Körper passiert, wird auf meiner Homepage www.birgit-marita.de erläutert ) :
Nach einem kurzen Vorgespräch legt sich der Klient angezogen mit dem Rücken auf die Behandlungsliege. Mit meinen
Händen nehme ich – zumeist beginnend an den Füßen – Kontakt zum CranioSacral-Rhythmus auf und nehme absichtslos
wahr. Ich fühle die Stärke des Rhythmus', seine Frequenz und spüre, was sich noch zeigen möchte. Die Berührungen in
dieser Therapie sind zumeist sehr sanft.
Folgende Möglichkeiten eröffnen sich dann.
Ich fühle über den Körper, wobei Strukturen beginnen, sich zu „entwirren“, entspannen; nehme Blockierungen
oder Fluß wahr, manchmal auch innere „Bilder“ oder Gefühle. Der Klient ist mit seiner Aufmerksamkeit bei meinen
Händen bzw. bei seinem Körperbereich, der Berührung erfährt. Und er nimmt ebenso wahr: „hier liege ich ja
schief, hier ist ein Schmerz, eine Entspannung, ...“. Manchmal können auch Erinnerungen „aus den Zellen
aufsteigen“. Z.B. hatte eine Klientin, als ich im Halsbereich arbeitete, eine Erinnerung an eine
Mandeloperation, die sie als Kind erlebte und bei der die Betäubung nicht richtig gewirkt hatte. Es treten nicht
Schmerzen auf, jedoch die Erinnerung an die Gefühle, wie Ängste oder Unverständnis, kommen wieder hoch. Manchmal
fließen auch erlösende Tränen. Diese Klientin erzählte mir hinterher, dass sie sogar einen Blutgeschmack im Mund
erlebte. So etwas bezeichnen wir in der CranioSacralTherapie als „Energiezyste“. Manuelle Eingriffe und
Erinnerungen können sich in die Zellen prägen und eine energetische Blockierung darstellen, die sich dann als
Verspannung, Schmerz o.ä. darstellt. Auch ist es möglich, das der Körper oder Körperteile anfangen, sich zu
bewegen, um durch bestimmte Position eine Entspannung zu finden. Dieses unterstütze ich dann durch meine
Arbeit.
Das ist jedoch nicht die Regel und muß auch nicht auftreten. Bei dieser Form findet hauptsächlich fühlen, entwirren, entspannen, wahrnehmen in Stille statt, wobei
die meisten Klienten hinterher eine tiefe Entspannung, größere Beweglichkeit und ggf. Verringerung der Schmerzen
bzw. Veränderung der Symptome beschreiben.
Manchmal werde ich auch zu Körperstellen geführt (durch Muskelzüge, CranioSacral-Rhythmus, kinesiologischen
Test oder wahrnehmendes Fühlen), an dem eine Erinnerung oder ein Gefühl sitzt. Wenn ich fühle, dass dieser Punkt
in „Widerstand“ geht bzw. von dem CranioSacral-Rhythmus ein Signal ausgeht oder es intuitiv erfühle, gehe ich in
den verbalen Dialog mit dem Klienten. Ich begleite den Patienten darin, aufzudecken, was an dieser Stelle
gespeichert sein könnte, stelle Fragen wie z. B.: „Wie fühlt sich der Bereich zwischen/unter meinen Händen an,
was nehmen Sie dort wahr, welche Farbe hat dieses,“ etc., und – oft auch erstaunlich für den Klienten – finden
dort vielfältige Wahrnehmungen statt. Manchmal steigen auch Erinnerungen aus der Vergangenheit, oft aus der
Kindheit, oder besonders einschneidenden vergangenen Erlebnissen, auf. Nach meiner Erfahrung gibt es dort oft
noch ein Unverständnis oder etwas, wo noch keine Vergebung -für sich selbst oder andere - stattgefunden hat.
Manchmal handelt es sich auch um problematische Erlebnisse, dessen sich der Klient bewußt ist und auch glaubt,
vergeben zu haben. Oftmals sitzen die Erinnerungen jedoch noch in den Zellen. Ich begleite den Klienten dann mit
verschiedenen „Werkzeugen“ oder Ritualen intuitiv durch den Prozeß, so dass er/sie selbst die Lösung finden und
die Erinnerung er-lösen/auf-lösen/transformieren kann. Manchmal bitte ich den Klienten auch zu schauen, ob eine
hilfreiche Instanz bei der Auflösung bzw. Transformation dabei sein möchte. Das kann ein „innerer Arzt/Ärztin“,
Engel, Krafttier, verstorbene geliebte Person, etc. sein. Dieses hört sich für einigie vielleicht wundersam an,
jedoch zeigt meine Erfahrung, dass aus diesen Helfern tiefe Weisheit spricht und den Klienten unterstützt, die
Erinnerung zu „bereinigen“. Die Erinnerung bleibt immer bestehen, jedoch die emotionale Anhaftung darf sich
teilweise oder ganz auflösen bzw. verwandeln.
Jede Behandlung ist immer wieder neu und spannend.
Es
gibt verschiedene Gründe, um die CranioSacral Therapie zu wählen. Manche kommen wegen Problemen des
Bewegungsapparates, Migräne, Kiefergelenksproblemen, Verspannungen, Erschöpfungszuständen, Lernproblemen; aber
auch mit psychosomatischen Problemen, bei denen körperlich nichts nachzuweisen ist. Und ebenfalls, um emotionale
Probleme zu klären, immer wiederkehrende Verhaltens- und Glaubensmuster zu erkennen und zu verwandeln. Oft führt es auch dazu, dass Menschen
wieder eine bewusstere Wahrnehmung und Verständnis der
körpereigenen Signale erreichen. Manche wählen diese Methode auch zur Begleitung ihres spirituellen
Weges.
Für mich ist es ein wunderbares Geschenk, dass ich die Menschen mit dieser Methode auf ihrem Heilungsweg begleiten
darf.
Birgit Marita Wisotzki
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Birgit M. Jost
An der Reitbahn 14
24937 Flensburg
Telefon: 0461 - 97 87 802
siehe: Praxishomepage
Email: bwiso@gmx.de
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