Erfahrungsberichte aus der Naturheilkunde

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Dunkelfeld-Diagnostik – eine wirkliche Vorsorgeuntersuchung

 

 

 

 

Bärbel Hoffmeister, Heilpraktikerin über Dunkelfeld-Diagnostik

         Dipl. päd. Bärbel Hoffmeister

         Heilpraktikerin

  • Studium der Mathematik und Chemie
  • 18 Jahre Lehrtätigkeit
  • parallel dazu Ausbildung zur Heilpraktikerin
  • in zwei eigenen Naturheilpraxen im Harz tätig seit 1995
  • Schwerpunkte Dunkelfeld-Diagnostik, medizinische Heilhypnose, Sauerstoff- und Ozontherapie, Bioresonanz-Therapie / EAV-Testung
  • Mitglied im BDH, VDH, FH und der HPGO3
  • Vizepräsidentin des "Forums für biologische Krebstherapie e.V."
  • Vizepräsidentin des Vereins "Hilfe für Deutsche im Ausland e.V."
  • Leiterin des QS-Arbeitskreises "Dunkelfeld-Diagnostik" im BDH
  • Leiterin des Bereichs Fachfortbildung von GHmed (Gassner u. Hoffmeister, Medizinischer Fachhandel und Fachfortbildung)
  • Leiterin des Bereichs Europa der Firma IBSmed International
  • Fachvorträge und Seminare im In- und Ausland, insbes. Europa und Mittlerer Osten


In vielen naturheilkundlich arbeitenden Praxen wird Dunkelfeld-Diagnostik voller Begeisterung durchgeführt. Andere Kollegen haben noch nie davon gehört, und das Gebiet ist komplett neu für sie. Aus der Erfahrung heraus weiß ich, dass es auch noch eine dritte Gruppe Therapeuten gibt. Die, die der Dunkelfeld-Diagnose skeptisch gegenüber steht, die die „Sanum-Jünger“ (wie Dunkelfeld-Diagnostiker mitunter bezeichnet werden) gern in den Bereich der Esoterik drängen möchte. Damit wird einer ausgezeichneten Diagnosemethode großes Unrecht getan. Lassen Sie mich versuchen, mit Unwissenheit und Vorurteilen aufzuräumen und auch in Ihnen Begeisterung für diese Methode zu wecken.

 

 

Was ist Dunkelfeld-Diagnostik eigentlich?

Es ist eine spezielle Diagnoseform, bei der ein Tropfen Kapillarblut entnommen und sofort mit Hilfe eines Dunkelfeld-Mikroskops betrachtet wird. Man kann verschiedene Phänomene beobachten, die Rückschlüsse zulassen auf das Vorhandensein bestimmter Erkrankungen im menschlichen oder tierischen Organismus. Selbst Krankheitstendenzen können so frühzeitig erkannt werden.

 

 

 

 

Was ist Dunkelfeld-Mikroskopie?

In der Dunkelfeld-Mikroskopie wird mit Dunkelfeld-Mikroskopen gearbeitet, die über einen speziellen Kondensor, den Dunkelfeld-Kondensor, verfügen. Zu sehen sind hell leuchtende Objekte vor einem dunklen Hintergrund. Alles, was vorhanden ist, ist auch zu sehen. Ohne anzufärben! Ohne zu fixieren! Nichts wird überblendet! Und es ist wichtig, alles zu sehen, um der Wahrheit und damit einer guten Diagnose möglichst nahe zu kommen.

 

Ein kleiner Vergleich soll das verdeutlichen:

Sehen Sie an einem schönen Sommertag hinauf zum Himmel. Der Himmel ist blau. Die Sonne ist zu sehen. Aber eben nur die Sonne. Bedeutet das, die Sonne ist der einzige Stern, weil wir nur die Sonne sehen?

Schauen Sie jedoch in einer sternenklaren Nacht zum Himmel, so werden Sie vor dem dunklen Hintergrund (wie im Dunkelfeld-Mikroskop) unzählige Sterne und andere Himmelskörper entdecken. Ein ganzes Universum.

Damit sind Sie der Wahrheit ein großes Stück näher. Wäre es nicht – ich will es vorsichtig ausdrücken – völlig unzeitgemäß, nicht alle Möglichkeiten zu nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um eine gute Diagnose zu erstellen?

 

Ich möchte noch einen Schritt weiter gehen: es gibt sehr viele ausgezeichnete naturheilkundliche und schulmedizinische Diagnoseverfahren. Aber welches Verfahren zeigt bereits Tendenzen in Richtung Krankheit an? Und das lange, bevor die üblichen Laborwerte abweichen! Dunkelfeld-Diagnostik ist aufgrund dieses frühzeitigen Erkennens von Krankheitstendenzen eine wirkliche Vorsorgeuntersuchung. Nicht nur eine Früherkennung, sondern Vorsorge an einer Stelle, an der der Weg in Richtung Gesundheit noch möglich ist.

Und mit welchem anderen Verfahren können wir nach relativ kurzer Zeit (4 – 6 Wochen) unsere Therapieerfolge sichtbar machen? Und das Ganze für den Patienten gut nachvollziehbar, da er am Monitor sein lebendes Blut sehen kann und erklärt bekommt. Der Patient ist dadurch hoch motiviert und wird unsere Therapievorgaben einhalten. Es spricht in der Anamnese bereitwilliger über unangenehme, aber wichtige Dinge, z.B. Alkoholprobleme, wenn er aufgrund der Phänomene im Blut darauf angesprochen wird.

 

 

 

Möglichkeiten und Vorteile der Dunkelfeld-Diagnostik

Diejenigen unter Ihnen, die schon länger mit der Dunkelfeld-Diagnostik arbeiten, wissen, dass wir mit dieser Diagnoseform ein ausgezeichnetes Arbeitsmittel in der Hand haben.

 

Einige Beispiele aus unserem Praxisalltag sollen das verdeutlichen.

 

Mit der Dunkelfeld-Diagnostik können Sie Krankheitstendenzen erkennen, und das oftmals lange bevor die üblichen Laborparameter abweichen.

 

Siehe medizinische Fachinformationen für Ärzte und Heilpraktiker.

 

 

 

Dunkelfeld-Diagnostik ist für den Patienten gut nachvollziehbar.

Sie kennen es selbst aus Ihren Praxen: es gibt Patienten, die all das tun, was der – meist weißbekittelte  und Respekt einflößende Therapeut – ihnen sagt. Es gibt Patienten, die alles lesen und mit Ihnen über Diagnose und Therapie diskutieren wollen, aber meistens dann doch mitmachen, wenn Sie Ihnen die geeignete Therapie plausibel erklären. Und es gibt Patienten, die allem sehr skeptisch gegenüber stehen, die am liebsten ihren Lebensstil nicht ändern möchten und nur eine „Pille“ gegen ihre Probleme brauchen und die am liebsten alle Beschwerden mit einer einzigen Konsultation in Ihrer Praxis behoben haben wollen.

Wenn diese zuletzt genannten Patienten allerdings ihr eigenes Blutbild auf dem Bildschirm sehen und Sie anhand dieses Bildes treffende Aussagen machen können zur ihrer Ernährung und Lebensweise, auch zu Dingen, die der Patient in der Anamnese verschwiegen hat, z. B. zu Alkohol- und Medikamentenproblemen oder Ernährungs“sünden“, dann werden auch diese Patienten Vertrauen in Ihre therapeutischen Fähigkeiten entwickeln und Ihre Therapievorgaben befolgen. Die Kontrolluntersuchung, die frühestens nach 4 – 5 Wochen stattfinden sollte, wird deutliche Verbesserungen zeigen, die jeden Patienten überzeugen. Dadurch, dass die Dunkelfeld-Bilder auf dem Computer gespeichert werden können, ist es sehr einfach, die Anfangsbilder mit den Kontrollbildern zu vergleichen.

 

Auch hier ein interessantes Beispiel zum Verschweigen von Informationen durch Patienten.

Siehe medizinische Fachinformationen für Ärzte und Heilpraktiker.

 

 

Patienten berichten bereitwilliger und ehrlicher über ihre Beschwerden, wenn sie darauf angesprochen werden, weil sich entsprechende Zeichen im Dunkelfeld-Bild zeigen. Und Sie sehen im Dunkelfeld-Bild nicht nur frische Schädigungen, Sie sehen auch Schäden, deren Ursache weiter zurückliegt.

 

Ein letztes Beispiel dazu. Auf dem Heilpraktikerkongress in Augsburg im September 2002 führten wir wieder am Messestand unsere Dunkelfeld-Untersuchungen durch. Ein Aussteller vom Nachbarstand beobachtete das Ganze aufmerksam und sehr interessiert. Er sagte, sein Blut müsste perfekt aussehen. Er tränke keinen Tropfen Alkohol. Seine Ernährungsgewohnheiten waren, seiner Beschreibung nach zu urteilen, ausgezeichnet. Er sah allerdings nicht besonders gesund aus. Ich testete sein Blut. Zu sehen waren u.a. Zeichen für massive Leberfunktionsstörungen, Störungen der Nierenfunktion und eine Durchblutungsproblematik. Er sagte, er könne sich das nicht erklären und sprach wieder seine gesunde Lebensweise an. Allerdings waren wir am Stand auch nicht allein. Als ich später allein über die Ausstellung ging, kam dieser Herr zu mir und sagte mir, dass ich Recht hatte mit meiner Diagnose. Er war 13 Jahre lang Alkoholiker gewesen. Seit einem Jahr allerdings „trocken“ und seit einem Jahr lebte er auch ansonsten sehr gesund. Die Folgen des Alkoholmissbrauchs waren im Dunkelfeld-Bild allerdings nicht zu übersehen.

 

Nehmen wir an, dieser Mann wäre unser Patient, der mit Beschwerden in die Praxis gekommen wäre. Aus Scham hätte er, wie so viele Menschen, sein Alkoholproblem verschwiegen. Er hätte vielleicht Medikamente auf Alkoholbasis verordnet bekommen. Entweder hätte er sie nicht genommen. Dann hätten sie natürlich auch keine therapeutische Wirkung zeigen können. Oder er hätte sie genommen und wäre vom „trockenen“ Alkoholiker wieder zum aktiven Alkoholiker geworden.

Mit Hilfe des Dunkelfeld-Bildes wird diese Thematik immer zur Sprache gebracht.

 

 

 

Die Bedeutung des inneren Milieus

Es stellt sich die Frage: „Warum werden die Dunkelfeld-Diagnostik und die Möglichkeiten, die Dunkelfeld-Mikroskopie im Bereich der Blutuntersuchungen bietet, nicht in weitaus größerem Maße in der Medizin genutzt?“ - Eine berechtigte Frage. - Prof. Günter Enderlein zitierte im Band 1 seines „Akmon“ dazu einen bekannten Wissenschaftler: „Es dauert in der Wissenschaft nicht 30, sondern 60 Jahre, bis eine neue umstürzende Erkenntnis sich durchsetzt. Es müssen nicht nur die alten Professoren, sondern auch ihre Schüler aussterben.“ Dieser Ausspruch trifft in ganz besonderem Maße auf die sogenannte Schulmedizin in Deutschland zu. (Prof. Julius Hackethal nannte seine Kollegen recht gern auch SM-Mediziner, was wohl Schulmediziner bedeuten sollte.) Dinge, die nicht so bekannt sind, die man in der Ausbildung, im Studium eben anders gelernt hat, können nach dieser Denkweise einfach nicht funktionieren. Dürfen nicht funktionieren! Weil es vom erlernten Schema abweicht. Meiner Meinung nach ist diese Denkweise typisch für die deutsche Medizin. Wer sich im medizinischen Bereich in anderen Ländern etwas auskennt, der weiß, dass dort großes Interesse an neuen Erkenntnissen und Denkweisen herrscht. Die Therapeuten stehen dort Dingen, die sie nicht kennen, aufgeschlossener und offen gegenüber. Zwar auch kritisch, aber das ist gut so. Ich habe es selbst immer wieder auf meinen Vortragsreisen im arabischen Raum bemerkt, wie die anfängliche ungläubige Skepsis der einheimischen Ärzte beim tieferen Eindringen in die Problematik der Dunkelfeld-Diagnostik einer großen Begeisterung Platz macht. Sind die neuen Begriffe und Zusammenhänge erst einmal verstanden, so wird klar, welch zwingende Logik hinter den Aussagen Prof. Enderleins steckt. Und aus dieser ausgezeichneten Diagnostik lässt sich eine zielsichere und erfolgreiche Therapie ableiten.

 

Mit Hilfe der Dunkelfeld-Diagnostik und der Theorien von Prof. Enderlein können wir erklären, wie die gesundheitlichen  Folgen einer chronischen latenten Übersäuerung zustande kommen.

Durch die pH-Wert-Verschiebung ist die Aufwärtsentwicklung des Endobionten, unseres pflanzlichen Symbionten,  zu pathogenen Wuchsformen möglich. Das Symbiosegleichgewicht zwischen Mensch und Endobiont ist gestört. Der Symbiont wird zum Parasiten, der Schaden anrichtet. Daraus ergibt sich aber auch die für die Therapie einzig logische Schlussfolgerung: eine Therapie, die allein darauf abzielt, Symptome zu bekämpfen oder den „Parasiten bzw. Krankheitserreger zu beseitigen“, muss zum Scheitern verurteilt sein. Solange die Basis für die Krankheit – das gestörte Milieu, der veränderte pH-Wert – vorhanden ist, solange wird es auch die Krankheit geben. Aus diesem Grund sollte bei jeder Therapie eine entsprechende Milieusanierung unbedingter Bestandteil sein.

 

Manche von Ihnen fragen jetzt sicher, ob es nicht schwierig ist, die Dunkelfeld-Diagnostik zu erlernen. Ob nicht vielleicht jeder Therapeut etwas anderes in die Bilder „hineindeutet“.

Das Erlernen der Dunkelfeld-Diagnostik ist nicht leichter oder schwerer als das Erlernen anderer Diagnoseformen. Man muss einfach erst einmal damit beginnen. Eine gute Grundausbildung sollte die Basis sein. Was dann kommt, ist ganz viel praktisches Arbeiten damit, ganz viel Erfahrungen sammeln und ganz viel Erfahrungsaustausch. Das letztere ist sehr wichtig, denn gerade dieser Erfahrungsaustausch – eben auch im Rahmen von Arbeitskreisen – verhindert, dass sich Fehler in der Diagnose einschleichen und verfestigen. Damit wird vermieden, dass jeder etwas anderes „hineindeutet“.

Wir wollen als Dunkelfeld-Diagnostiker eine ausgezeichnete Diagnostik betreiben, die objektiv ist und frei von jeglicher Spekulation. Wer dazu bereit ist, wird mit der Dunkelfeld-Diagnostik sein Praxis-Repertoire um einen äußerst interessanten Aspekt bereichern. Und er wird damit eine Untersuchung bei der Hand haben, die nicht nur sehr aufschlussreich ist, sondern faszinierend aufgrund der beeindruckenden Bilder. Er wird „Feuer fangen“ oder wie eine unserer Seminarteilnehmerinnen einmal treffend sagte: „Er wird Blut geleckt haben“.

 

 

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