Erfahrungsberichte von Ärzten und Heilpraktikern von A-Z

Erfahrungsberichte für die ganze Familie

Übersicht:  Erfahrungsberichte von A - Z  Erfahrungsberichte von A - Z




Schüssler-Salze von A-Z   Kinderheilkunde von A-Z   Homöopathie von A-Z   Erfahrungsberichte von Ärzten und Heilpraktikern von A-Z   Tierheilkunde von A-Z   Gesunde Ernährung von A-Z
Schüssler   Kinder   Homöopathie   Erfahrungen   Tierheilkunde   Ernährung
                     
Gesundheitstees von A-Z   Fortbildungen, Seminar und Workshops   Veranstaltungskalender   Heilpraktikerin Simone Lücke   Heilpraktikerin Alexandra Nau   Schüssler Videos VLOG
Tee   Fortbildung   Veranstaltung   S. Lücke   A. Nau   Videos

Loading

Immunsystem

Heilpraktikerin Alexandra Nau
Alexandra Nau
Heilpraktikerin

  • Ausbildung zur Heilpraktikerin 2009 – 2011 
  • Seit 2012 in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Mykotherapie, Irisdiagnose  
  • Therapien: Therapeutische Frauen-Massage, Cranio-Sacrale Therapie, Blutegel Therapie 


Das Immunsystem ist eine Art Wächter über unseren Körper. Es passt auf, dass sich Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten nicht hemmungslos vermehren und Schaden anrichten. Aber auch entartete, veränderte Körperzellen werden erkannt und beseitigt.
Man unterscheidet hierbei 2 Arten des Immunsystems: die erworbene Abwehr und die angeborene Abwehr.
Das angeborene Immunsystem besteht aus Granulozyten, Makrophagen, natürlichen Killerzellen, Mastzellen und dendritischen Zellen. Sie bilden die unspezifische Abwehr, welche sich sofort in Erscheinung bringt, wenn (unspezifische) Erreger in den Körper eingedrungen sind.
Granulozysten und Makrophagen sind Fresszellen und ernähren sich von Bakterien, toten Zellen und deren Trümmern.
Killerzellen hingegen haben ein feines Gespür für von Viren befallene Zellen und Tumorzellen.
Das erworbene Immunsystem besteht aus Antikörpern und Zytokinen. Antikörper werden über den mütterlichen Blutkreislauf an das Ungeborene übergeben oder über die Muttermilch. Auch Impfungen und durchlaufene Erkrankungen erzeugen Antikörper.
Unsere Antikörper entstehen aus den B-Lymphozyten und werden von T-Zellen bei ihrer Arbeit unterstützt. Sie besitzen Rezeptoren um Antigene erkennen zu können und sind vergleichbar mit Spürhunden, die bestimmte Stoffe erschnüffeln können. Bei der erworbenen Immunität unterscheidet man noch die natürliche erworbene Immunität und die künstlich erworbene Immunität.
Unsere Lymphozyten gehören zu den Leukozyten, zum s.g. weißen Blutbild. Sie entstehen im Knochenmark und im Thymus, den primären lymphatischen Organen und wandern von da aus in die Milz und die Lymphknoten, welche die sekundären lymphatischen Organe darstellen.
Bahnt sich ein Infekt an, läuft unser Immunsystem auf Hochtouren. Die Lymphknoten stellen dabei eine Art Kommandozentrale dar. Hier werden die Informationen über den Erreger zusammen getragen, ein Schlachtplan wird entwickelt um zielgerichtet gegen die Erreger vorgehen zu können. Unsere Lymphe durchfließt, auf ihrem Weg durch unseren Körper, mehrere Lymphknoten. Ist ein Infekt im Anmarsch oder sind Erreger in den Körper eingedrungen, wird die Lymphe in den Lymphknoten durchsucht und gefiltert. Durch die vermehrte Bildung von Lymphozyten schwillt der/die Lymphknoten an. Die T- Zellen sind dabei ständig auf Patrouille und gucken nach, ob in den Lymphknoten Antigene gesammelt wurden.

Granulozyten, Makrophagen und dendritische Zellen sind zur Phagozytose, also zum auffressen bestimmter Zellen, befähigt und gehören dem angeborenen Immunsystem an. D.h. sie wissen von Anfang an, was ihre Bestimmung und Aufgabe ist und können, im Falle einer Entzündung, direkt arbeiten. Liegt eine Entzündung vor, wird Histamin aus den Mastzellen freigesetzt. Dies macht die Gefäße durchlässig und führt so zur Schwellung. Die Schwellung wiederum ruft Schmerzen hervor, da ein erhöhter Druck auf das Gewebe besteht. Verschiedene Zellen des Immunsystems fangen dann mit dem Aufräumen und Reparieren an der schadhaften Stelle an.

Unter einem Antigen versteht man Stoffe, die eine Immunreaktion im Körper auslösen. Ein Antigen hat nichts mit Genetik bzw. den Genen zu tun. Es setzt sich aus den Worten Antibody Generating zusammen, was so viel heißt wie „Antikörper erzeugend“. Ein Antigen erzeugt also immer einen Antikörper und diese beiden passen dann zusammen wie ein Schlüssel zu einem Schloss.
Unser Immunsystem hat die Fähigkeit körperfremde Strukturen zu erkennen, um so eine Antigen-Antikörper-Reaktion hervorzurufen. Kommt der Organismus ein zweites mal mit dem Antigen in Kontakt, ist der Körper gerüstet und es liegen bereits entsprechende Antikörper vor.
Liegt eine Autoimmunstörung vor, kann das Immunsystem eigen nicht mehr von fremd unterscheiden und greift die körpereigenen Zellen an. Durch diese Reaktion kann es zu schweren Störungen der Organ-/Körperfunktionen kommen. Die bekanntesten Autoimmunerkrankungen sind Multiple Sklerose, Hashimoto- Thyreoiditis, Morbus Crohn, rheumatoide Arthritis, Autoimmunhepatitis. Neben diesen Erkrankungen gibt es noch viele weitere.

Auch bei einer Allergie kommt der Körper mit Antigenen in Kontakt und ruft eine Reaktion des Immunsystems hervor. Viele Allergien verlaufen eher harmlos, doch es gibt auch überschießende Reaktionen, die lebensbedrohlich sein können.

Wir unterscheiden 4 Allergietypen:

Typ 1 Reaktion = Soforttyp: die Reaktion auf das Allergen erfolgt sofort. Es werden IGE – Immunglobulin E - Antikörper gebildet. Die vermehrte Ausschüttung von Histamin und Prostaglandin verursacht in ganz kurzer Zeit Symptome wie Nesselsucht, Juckreiz, Durchfall...

Typ 2 Reaktion = Zytotoxischer Typ: Hier wurde die Zelle durch das Antigen befallen. Es werden Fresszellen gebildet, die diese befallenen Zellen zerstören und auffressen. Immunglobuline G (IgG) werden gebildet.

Typ 3- Reaktion = Immunkomplex-Typ: Antikörper bilden einen Immunkomplex und nehmen mehrere Antigene gleichzeitig auf. Dies kann Entzündungen hervorrufen und dazu führen, dass auch körpereigenes Gewebe bei den Aufräumarbeiten mit abgebaut/angegriffen wird.

Typ 4-Reaktion = Spättyp: Die Reaktion setzt verzögert, Stunden nach dem Eindringen/Freisetzen des Allergens, ein.

Jeder Mensch hat eine natürliche Schutzbarriere, um seine Immunität aufrecht zu erhalten. Zu diesen Schutzbarrieren gehört die Haut, die Schleimhaut in Nase, Hals und Rachen, die Tränenflüssigkeit, die Schleimhaut der Bronchien, die Schleimhaut der Harnwege und der Genitalien, die Darmschleimhaut.
Wird eine der Schutzbarrieren zerstört, können Viren, Bakterien, Parasiten Hemmungslos eindringen und sich dort vermehren, Zellen und Gewebe zerstören... Es wird eine Immunreaktion hervorgerufen und das ist auch gut so. Würde dies nicht passieren, wäre der Körper in recht kurzer Zeit von Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten überschwemmt und wir wären in Lebensgefahr.
Hier wird klar, dass das Immunsystem immer schon rund laufen sollte und nie ins stocken geraten darf. Die natürlichen Barrieren müssen aufrecht erhalten werden. Jetzt stellt sich natürlich jedem unweigerlich die Frage, wie man das am besten macht. Wie hält man sein Immunsystem aufrecht und die Haut-/Schleimhautbarriere intakt?
Hier bieten sich viele Möglichkeiten.

Fangen wir mit den Schüssler Salzen an:
Die Salze Nr. 1 Calcium fluoratum,

Nr. 3 Ferrum phosphoricum, Nr. 6 Kalium sulfuricum

Nr. 7 Magnesium phosphoricum, Nr. 11 Silicea,

Nr. 19 Cuprum arsenicosum, Nr. 21 Zinkum chloratum,

Nr. 23 Natrium bicarbonicum. Diese Salze verbessern Stoffwechselvorgänge, regulieren und fördern die Selbstheilungskräfte des Körpers.

Neben den Schüssler Salzen sind aber auch die Vitalpilze eine gute Möglichkeit, um das Immunsystem anzukurbeln und aufrecht zu erhalten. Der ABM (Agaricus blazei murrill) wird vorrangig bei Autoimmunerkrankungen und Krebserkrankungen eingesetzt.
Der Coriolus hat antivirale und antibakterielle Wirkung und stärkt die zelluläre Abwehr.
Der Hericium und der Pleurotus wirken sich positiv auf die Darmschleimhaut und somit auf die Schutzbarriere aus.
Der Reishi hat eine starke antientzündliche Wirkung und hemmt die Histaminausschüttung.
Der Shiitake hat eine immunregulierende Wirkung, von der vor allem Krebspatienten profitieren.

Myrte, Lavendel, Bergamotte, Teebaum, Angelikawurzel, Zitrone – diese ätherischen Öle können zur Immunstärkung eingesetzt werden. Entweder als Ölmischung zum einreiben oder für die Duftlampe haben sie antivirale, antibakterielle und Selbstheilungskräfte regulierende Wirkung.

Aber nicht nur Viren, Bakterien, Pilze und Konsorten haben negative Wirkung auf das Immunsystem. Auch Stress – ganz egal ob körperlich oder seelisch – hat eine schädliche Wirkung. Stress ist ein wahrer Nährstoffräuber. Und Nährstoffe, Vitamine und Spurenelemente sind lebenswichtig, um Körperfunktionen aufrecht erhalten zu können.
Vitamin C, Zink, Vitamin D, Selen, Kupfer, Folsäure, Eisen – sie alle sind wichtig und müssen, in besonders stressigen Zeiten, nach langen Krankheitszeiten extra zugeführt werden.
Schweine-/Rinderleber, Hühnereigelb, Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen und Bohnen, Pfifferlinge, Blutwurst, und Haferflocken sind Eisenlieferanten. Acerolakirsche, Hagebutte, Sanddorn, schwarze Johannisbeere, Kiwi, Ananas liefern uns Vitamin C.
Manchmal jedoch reicht die Zufuhr über die Ernährung nicht aus, dann sollte auf hochwertige und ausgewählte Vitaminpräparate zurück gegriffen werden. Hier sollte ein erfahrener Therapeut beratend zur Seite stehen.

Um das Immunsystem über den Darm zu stärken, um die Darmschleimhaut optimal aufzubauen, gibt es ein bewährtes Präparat. Orthoflor Immun beinhaltet Zink und 3 Milchsäurebakterienstämme. Ob Orthoflor immun auch für Sie geeignet ist, sollten Sie mit Ihrem Heilpraktiker besprechen.


Alles Gute für eine gesunde Blase


Wer viel Stress hat, sollte Vitamin B6 und Vitamin B12 im Auge behalten. Vitamin B12 hat eine wichtige Aufgabe im Bereich der Blutbildung. Liegt ein Mangel vor, macht sich das zuerst an den roten Blutkörperchen, an den Erythrozyten bemerkbar. Außerdem wird es für diverse Stoffwechselvorgänge benötigt.
Vitamin B6 ist maßgeblich an der Zellteilung und am Zellwachstum beteiligt. Liegt ein Mangel an B6 vor, hat dies negativen Einfluss auf die Thymusdrüse und somit auf die Leukozytenproduktion.

Haben Sie Fragen zu diesem Artikel, dann kontaktieren Sie mich gerne.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und hoffe, Ihnen mit diesem Artikel ein paar naturheilkundliche Anregungen mitgegeben zu haben.

Ihre Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

 

Hinweis:
Jedes Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

Weitere Artikel von Alexandra Nau
 

Buchempfehlungen


Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme
Alexandra Nau
Heilpraktikerin
 

Kamper Straße 8,
42555 Velbert

Tel:     02324 707755
Handy: 0163 88 04 558
eMail:   info@naturheilpraxis-alexandra-nau.de

Web:   www.naturheilpraxis-alexandra-nau.de
 

 

 

     
    Fragen zu einem
    Bericht ?
    ----------------
    Die Tel.-Nr. findest Du
    unter dem
    Artikel !
     
    Newsletter
     
    Trutz Hardo Rückführungen
    Trutz Hardo
    Interview
    Vortrag+Seminar
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
     
    Google +