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Naturdoping

Naturdoping von Peter Großmann
Peter Großmann

Gesundheit zum Nulltarif - Doping mit allem, was die Natur zu bieten hat

Was für eine Aufregung gab es im vergangenen Jahr in Japan. Nicht nur um Epo, Kortison oder Eigenblut kann es beim Doping gehen, sondern auch um ganz natürliche Substanzen. Und es fing so harm­los an. Der japanische Fußballprofi Kazuki Ganaha hatte Grippe, wollte aber unbedingt spielen. Und sein Klub Kawasaki Frontale brauchte ihn. So entschied er sich zusammen mit dem Teamarzt zu einer ungewöhnlichen Methode. Ganaha bekam Knoblauch verab­reicht, und zwar intravenös.

Nun muss man wissen, dass dies eigentlich kein schlechter Trick ist. Es ist durchaus bekannt, dass schon die alten Griechen . verabreichten, denn er gilt seit jeher als natürliches Antibiotikum. So kam er bereits bei den verheerenden Pestepide­mien vergangenerTage zur Anwendung und wurde noch im Zweiten Weltkrieg als »russisches Penicillin« gegen Infektionskrankheiten verabreicht. Zwar ist seine Wirkung deutlich schwächer als die des echten Penicillins, doch entwickeln die Erreger gegen Knoblauch keine Resistenz. Ein Teil seiner Inhaltsstoffe wird über die Lunge wieder ausgeschieden, sprich über die Atemluft. Betroffene wissen davon ein Lied zu singen. Der andere Teil hat eine appetitanregende, verdauungsfördernde, harntreibende und allgemein kräftigende Wirkung und beugt Zivilisationskrankheiten vor, insbesondere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Auch wer an Bluthochdruck oder Arterienverkalkung leidet, kann sich vom Knoblauch Hilfe erhoffen.

Für unseren tapferen japanischen Fußballprofi aber ging die Sache mit dem Knoblauch gar nicht gut aus. Er wurde gesperrt - wegen Dopings. In der japanischen Liga nämlich sind Infusionen aller Art während der laufenden Saison verboten. Der internationale Sportgerichtshof CAS hob die Strafe später auf, allerdings musste der Verein umgerechnet 60000 Euro Strafe zahlen. Teurer Knoblauch.

Generell sollte man also aufpassen, wie man etwas zu sich nimmt und natürlich auch was. Viel wird über leistungssteigernde Mittel diskutiert; einige davon sind legal erhältlich, doch die Frage nach dem Nutzen stellt sich nach wie vor.

Am besten von der Wissenschaft untersucht sind die Kohlenhydrate, die Energielieferanten des Körpers. Sie befinden sich in so leckeren Gerichten wie Nudeln und Kartoffeln, die gegenüber zuckerhaltigen Lebensmitteln zusätzlich noch Vitamine und Mineralstoffe aufweisen. Sind Kohlenhydrate ausreichend verfügbar, wird ein höherer Energieumsatz ermöglicht. Sie verzögern den Abfall des Blutzuckerspiegels und vermeiden im Idealfall einen Hungeranfall während des Sports, der dann mühsam mit Zucker bekämpft werden muss.

Fast jeder hat schon einmal von den legendären Pasta-Partys vor Marathonläufen gehört. Damit sollen die Kohlenhydratspeicher vor der großen Belastung aufgefüllt werden.

Viel diskutiert wird unter Sportlern die Zufuhr von L-Carnitin, einem Trägermolekül, das notwendig ist, um Fettsäuren in die Kraftwerke der Muskelzelle zu bringen, wo die Fettverbrennung stattfindet. L-Carnitin findet sich in der Nahrung in rotem Fleisch und Fisch und soll den Stoffwechsel optimieren.

Wissenschaftler halten eine zusätzliche Zufuhr für unnötig, da bei gesunden Menschen keine Leistungssteigerung oder erhöhte Fettverbrennung festgestellt wurde.

Koffein ist im Sport eine regulierte Droge, die bis 2004 auf der Dopingliste stand und weiterhin von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) beobachtet wird. Koffein kommt in vielen natürlichen Lebensmitteln vor, außer im Kaffee unter anderem in Schokolade und Kakao. Um den Grenzwert zu überschreiten, musste der Sportler allerdings vier bis fünf Tassen schwarzen Kaffee oder drei bis vier Liter Cola trinken. Koffein hat eine stimulierende Wirkung auf Antrieb, Stimmung, Reaktion und Konzentration.

Modern sind die so genannten Energydrinks, aber helfen sie auch? Da neben Zucker die Hauptbestandteile dieser Getränke Koffein und/oder Taurin sind, ist die potenzielle Leistungssteigerung auf den Kohlenhydrat- und Koffeingehalt zurückzuführen. Sie wirken stimulierend und anregend, können aber Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Muskelzittern und Herzrhythmusstörungen auslösen. Vorsicht: Energydrinks wirken entwässernd, also bitte nicht als Durstlöscher verwenden.

Noch ein Wort zur Frage, was man überhaupt braucht und was nicht. Wenn man als Sportler schwitzt, verbraucht man vor allem Salz und Mineralien. Glaubt man dem Spitzenkoch Vincent Kling, so müsse man, um den Verlust auszugleichen, nur ab und zu eine Prise Meersalz auf die Zunge geben. Sportler aber seien grundsätzlich dem Glauben verfallen, dies allein könne nicht helfen. »Der Glaube wird in bunten Tütchen mitgeliefert, und die meisten dieser Fitnessgetränke und Pülverchen sind Vehikel und Illusion«, sagte Kling in einem Interview mit der FAZ im September 2008. Siehe auch: die Schüssler Salze helfen bei Sport, Bewegung und Fitness

Und noch einen interessanten Aspekt liefert der Koch, der selbst Radrennfahrer und Bergsteiger war. Er unterstützt die These, die auch einige Sportpsychologen inzwischen immer deutlicher erkennen. Denn die vermeintlich gut gemeinten Cocktails, die Sportler zur Verbesserung ihrer Leistung meist unreflektiert zu sich nehmen, seien Einstiegsdrogen. Noch einmal Vincent Kling: »Da wird der Wille sichtbar, sich zu verbessern, ohne diese Verbesserung aus sich selbst heraus zu generieren. Das ist die geistige Haltung des Dopers«. Nahrungsergänzungsmittel seien die Erfindung einer einfallsreichen Industrie, die erkannt habe, dass mit Hobbywanderern mit ihrem Speckbrot im Rucksack und der Apfelsaftflasche keinerlei Geschäfte zu machen sind. Geschäftsmäßig seien diese Personen für die Sportindustrie Totalversager.

Lassen Sie sich also von der geballten Kraft der Werbebotschaft nicht einschüchtern. Meistens findet man eine weniger spektakuläre Methode, um seine Höchstleistung erbringen zu können.

Empfehlung: heilen mit den Kräfte der Natur und Homöopathie im Sport

Peter Großmann

Auszug aus dem Buch: Naturdoping: Fit ohne fiese Tricks. Praktische Tipps aus der Natur
(Buchempfehlungen)

Mit freundlicher Genehmigung:
Verlag Ehrenwirth

 
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