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Das Herz in der Naturheilkunde

Heilpraktikerin Alexandra Nau  

  Alexandra Nau
Heilpraktikerin

  • Ausbildung zur Heilpraktikerin 2009 – 2011 
  • Seit 2012 in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Mykotherapie, Irisdiagnose 
  • Therapien: Therapeutische Frauen-Massage, Cranio-Sacrale Therapie, Blutegel Therapie, Babymassage, Dorn Therapie, Atlas Therapie 

Unser Herz schlägt täglich ca. 100.000 Mal, ausgehend von ca. 70 Schlägen pro Minute.

Bei einem gesunden Menschen schlägt das Herz 60 - 80 Mal in der Minute, bei Säuglingen und Kleinkindern schlägt das Herz ca. 120 Mal in der Minute.

Schlafen wir, reduziert sich der Herzschlag, sind wir in Bewegung, erhöht sich die Herzfrequenz.

Eine Schilddrüsenüberfunktion lässt das Herz oft schneller schlagen, während Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion oft einen langsameren Herzschlag haben.

Unser Herz arbeitet täglich unermüdlich

Ab der 7./8. Schwangerschaftswoche in etwa ist der Herzschlag eines Embryos im Ultraschall zu sehen. Der Embryo misst nur wenige Millimeter, das komplette Organsystem muss noch ausreifen, doch Herz, Lunge, Leber, Nieren sind schon vorhanden. Das heißt, zu unserem Lebensalter müssen wir noch gute 10 Monate drauf rechnen. Denn da war das Herz schon aktiv und hat unsere Kreislauffunktion aufrecht erhalten.

Das Herz, etwa faustgroß, besteht aus zwei verschiedenen ganz speziellen Herzmuskelzellen. Die einen Herzmuskelzellen sind für die Erregungsleitung zuständig, die anderen für die Kontraktion, also das Zusammenziehen des Herzens. Durch die Kontraktion wird das Blut durch Kammern und Vorhöfe in den Körper gepumpt. Ca. 10.000 Liter Blut werden so täglich durch die Blutgefäße befördert.

Unser Blutkreislauf unterliegt strengen Regeln und verläuft immer gleich.

Sauerstoffreiches Blut wird von der linken Herzkammer in die Aorta gepumpt, von dort in die Arterien, Arteriolen und Kapillare. Von den Kapillaren fließt das nun sauerstoffarme Blut in die Venolen, weiter in die Venen und gelangt über die großen Hohlvenen (untere und obere Hohlvene) in den rechten Herzvorhof.

Angetrieben wird das Blut durch die autonomen Herzaktivitäten, der Systole und Diastole.

Während der Systole strömt das Blut aus dem Herzen. Das Herz ist in der Anspannungs-/Austreibungsphase, es zieht sich zusammen. Während der Diastole, der sogenannten Erschlaffungs- oder Füllungsphase, strömt das Blut ins Herz. Der Herzmuskel ist entspannt.

Die Kammern füllen sich mit Blut, die Herzklappen sind geschlossen. Der Druck in den Kammern steigt. Während das Blut nun in den Kreislauf strömt, füllen sich die Vorhöfe mit Blut. Damit diese Aktion reibungslos ablaufen kann, müssen die Herzklappen einwandfrei funktionieren. Vorhöfe und Kammern müssen genügend Kraft besitzen das Blut aufzunehmen und weiter zu pumpen. Die Gefäße müssen ordentlich beschaffen sein, um das Blut aufzunehmen und weiterleiten zu können. Denn nur so ist die Versorgung der Organe und des Gewebes sichergestellt.

Das Herz selbst wird durch elektrische Impulse angetrieben.
An verschiedenen Stellen im Herzen befinden sich Herzmuskelzellen, die die Erregung weiterleiten und so den Takt vorgeben, in dem das Herz schlägt. Diese Erregungsleitung ist willentlich nicht beeinflussbar, sie arbeitet völlig eigenständig.

Im rechten Vorhof befindet sich der Sinusknoten. Der Sinusknoten bestimmt die Herzfrequenz und gibt den Takt an. Vom Sinusknoten geht die Erregungsleitung weiter zum AV-Knoten, welcher sich am Boden des rechten Vorhofs befindet. Von dort geht es weiter zum His-Bündel in der Scheidewand zwischen Vorhöfen und Kammern. Das His-Bündel teilt sich in die Purkinjefasern auf. Diese befinden sich an der Herzspitze und verteilen sich als feine Fasern entlang der rechten und linken Herzkammer.

Verschiedene Herzerkrankungen unterbrechen die oben beschriebene Erregungsleitung und stören so die Herzfrequenz und den rhythmischen Herzschlag.

Beim Vorhofflimmern schlägt das Herz anfallsweise (paroxysmal) oder dauerhaft unregelmäßig und meist zu schnell. Durch das unrhythmische schlagen des Herzens können sich Komplikationen ergeben wie zum Beispiel Schlaganfall oder Herzmuskelschädigung.

Ursache des Vorhofflimmerns kann Bluthochdruck sein, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Herzschwäche oder Herzmuskelentzündung.

Beim Kammerflimmern schafft es das Herz nicht das Blut weiter zu pumpen. Normalerweise wird das Blut aus der rechten Kammer in die Lunge gepumpt, dort mit Sauerstoff angereichert und von der linken Kammer in den Körper, um die Organe zu versorgen. Flimmert das Herz im Bereich der Kammern, kann das Blut nicht weitertransportiert werden, da kein anständiger Herzschlag zustande kommt. Kammerflimmern kann nach zum Beispiel dann entstehen, wenn man einen schweren Stromschlag erleidet. Aber auch Herzerkrankungen können die Ursache für Kammerflimmern sein – Herzmuskelentzündung, Herzschwäche, Herzinfarkt, angeborene Herzfehler.

Ein schwerer Mangel an Kalium und Magnesium kann ebenfalls Herzrhythmusstörungen bis hin zum Kammerflimmern hervorrufen.

Kaliummangel kann durch langanhaltenden Durchfall und/oder Erbrechen entstehen, durch die unkontrollierte Einnahme von Abführmitteln und Entwässerungsmitteln, durch extrem starkes Schwitzen oder die übermäßige Zufuhr von Salz.

Beim AV-Block ist die Reizweiterleitung vom Sinusknoten zum His-Bündel gestört. Die Herzfrequenz kann auf 40 Schläge pro Minute abfallen, das Herz schlägt also wesentlich langsamer als normal.

Auslöser des AV-Blocks können zum Beispiel sein: Herzinfarkt, Herzmuskeltentzündung, rheumatische Erkrankungen, Elektrolytstörungen und Medikamente wie Betablocker, Calciumkanalblocker, Herzglykoside.

Natrium, Kalium und Magnesium sind für die Reizübertragung zwischen Nervenzelle und Muskelzelle enorm wichtig. Liegt ein Mangel dieser Nährstoffe vor, können Reize nicht mehr richtig verarbeitet und übertragen werden.

Der Herzinfarkt ist wohl die bekannteste Störung des Herzens. Ein Herzinfarkt ist eine ernstzunehmende, akute und lebensbedrohliche Störung der Herzfunktion. Ein akuter Verschluss von Herzkranzgefäßen lässt Herzzellen und Herzgewebe absterben, so dass bestimmte Areale des Herzens nicht mehr mit Blut und Sauerstoff versorgt werden.

Jährlich erleiden in Deutschland ca. 280.000 Menschen einen Herzinfarkt (Quelle: Wikipedia.de). Die Zahl derer, die am Herzinfarkt sterben, liegt jährlich bei ca. 50.000 Menschen in Deutschland. Noch vor 16 Jahren war die Zahl der Todesopfer deutlich höher.

Durch einen erhöhten Homocysteinspiegel, Diabetes, Fehl- oder Mangelernährung, Bluthochdruck, Nikotin, Störungen des (Fett-)Stoffwechsels, Übergewicht, Nährstoffmangel, Arteriosklerose, Stress, Bewegungsmangel können Schäden an den Gefäßen/Herzkranzgefäßen entstehen. Die Gefäße können sich entzündlich verändern, starr und eng werden oder gar verstopfen.

Wenn es um das Herz und seine möglichen Erkrankungen geht, dreht sich direkt auch immer alles gleich um das Thema Cholesterin. Das böse Cholesterin. Doch so schlecht und böse, wie man ihm nachsagt, scheint das Cholesterin gar nicht zu sein, denn Cholesterin ist eine unverzichtbare Substanz, die der Körper unbedingt benötigt um Zellmembranen aufzubauen und Zellen zu reparieren, um Hormone und Gallensäure bilden zu können. Ohne das „böse“ Cholesterin wäre dies nicht möglich.

Lediglich ¼ des Gesamtcholesterins nehmen wir über die Nahrung auf, den Rest produziert der Körper selber.

Es wird unterteilt in:

LDL-Cholesterin (Lass Das Lieber, das vermeintlich schlechte Cholesterin) - transportiert Cholesterin von der Leber ins Gewebe und in die Körperzellen

und

HDL-Cholesterin (Hab Dich Lieb, das vermeintlich gute Cholesterin) - transportiert das Cholesterin vom Gewebe und den Zellen zurück in die Leber.

Die Aufgaben des Cholesterins sind unter anderem die Herstellung von

Vitamin D - es wird benötigt, um Kalzium und Phophor für den Knochenaufbau und Knochenerhalt bereit zu stellen. In der Leber wird eine Vorstufe des Vitamin D aus Cholesterin gebildet.

Hormone wie z.B. Progesteron, Testosteron, Östrogen, Cortisol werden aus Cholesterin gebildet.

Die Myelinscheiden unserer Nervenfasern bestehen aus Cholesterin. Ohne Cholesterin könnten sich unsere Nervenfasern nicht regenerieren.

Gallensäure dient der Fettverdauung und der Fettresorption. Ein Mangel an Gallensäure erhöht das Risiko Gallensteine zu bekommen. Unverdaute und unaufgespaltene Fette führen zu fettigen, schmierigen Stühlen, zu Gasbildung, Durchfall und Völlegefühl.

1976 galt ein Gesamtcholesterinwert von 300mg/dl als normal. Heute, 2017, wird so ziemlich jeder, der einen Gesamtcholesterin von knapp über 200mg/dl aufweist, mit sogenannten Statinen (Medikamente, die das Gesamtcholesterin senken sollen) versorgt. Dabei sind die Nebenwirkungen, die diese Statine aufweisen, nicht gerade unbeachtlich. Muskel- und Gelenkschmerzen, eine gestörte Aufnahme von Coenzym Q10, Vitamin B12 und Selen, daraus resultierende Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit.

Liegt eine Verteilungsstörung des Cholesterinsvor, d.h. das HDL ist zu niedrig, kann das überschüssige Cholesterin nicht mehr ausreichend zur Leber zurück transportiert werden. Es bleibt in den Gefäßen liegen und führt dort unter Umständen zu Arteriosklerose. Die Blutgefäße werden starr und verengen sich, der Blutdruck steigt.

Der erhöhte Blutdruck kann sich schädigend auf den Organismus auswirken. Das Herz und die Blutgefäße werden zu stark beansprucht. Die Pumpleistung muss stark erhöht werden, dadurch kann der Herzmuskel verdicken. Die Zellen werden dann nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt und gehen zugrunde. Langfristig kann dies Schäden an Nieren und Augen provozieren und das Schlaganfallrisikoerhöhen.

Coenzym Q10 kennen die meisten nur aus Hautcremes, dabei ist das Enzym sehr wichtig für uns und hat sein höchstes Vorkommen im Herzmuskel. Q10 oder auch Ubiquinon steuert Organfunktionen und die Schlagkraft des Herzens.

Pflanzlich lassen sich Mistel, Lavendel, Weißdorn, Melisse einsetzen. Weißdorn gilt als herzkraftstärkende Pflanze, Mistel wird gerne bei Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel eingesetzt. Lavendel und Melisse haben eine beruhigende Wirkung. Diese Heilpflanzen lassen sich gut in tropfenform, aber auch als Tee einsetzen.

Wie schon erwähnt, legt sich auch anhaltender Stress (physisch wie psychisch) auf das Herz und kann es langfristig schädigen. Ein erhöhter, stressbedingter, Cortisolspiegel stört die Umwandlung der Schilddrüsenhormone T4 in T3. Der so entstehende Mangel an T3 kann den Stoffwechsel verlangsamen, macht müde, schlapp und energielos. Unsere Mitochondrien, unsere körpereigenen kleinen Kraftwerke, können nicht mehr ausreichend arbeiten. Dies lässt die Verdauung verlangsamen, der Kohlenhydratstoffwechsel wird gestört, auch depressive Phase können auftreten. Der gestörte Kohlenhydratstoffwechsel wirkt sich unter anderem negativ auf die Triglyceride aus. Es kann zu Wassereinlagerungen und Störungen der Bauchspeicheldrüse kommen. Die erwähnte Störung der Mitochondrien wiederum kann zum Beispiel Schmerzen in den Muskeln hervorrufen, da die Glukose in den Zellen zu Milchsäure umgewandelt wird und diese dann länger in den Muskeln verbleibt als normal. Eine gestörte Mitochondrienfunktion kann zudem zu Fibromyalgie, chronischer Erschöpfung, Diabetes mellitus, Krebs, Herzerkrankungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten etc. führen.

Ein gestörter Homocysteinabbau kann ebenfalls Herzerkrankungen verursachen. Homocystein entsteht aus dem Aminosäurestoffwechsel und wird normalerweise durch Vitamin B12, Vitamin B6 und Folsäure wieder abgebaut. Liegt eine Störung im Nährstoffhaushalt vor, zum Beispiel durch Fehl-/Mangelernährung, durch Darmerkrankungen oder Medikamenteneinnahme (Protonenpumpenhemmer, Diabetesmedikamente) wird Homocystein nicht mehr ausreichend abgebaut.

Die körpereigene Entgiftungsfunktion, Blutbildung und Zellteilung wird gestört und unterbrochen. Steigt das Homocystein an, kann dies zu Schäden an den Blutgefäßen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, erhöhtem Thromboserisiko, Herzerkrankungen und Depressionen führen.

Freie Radikale

Normalerweise herrscht in jedem Körper ein Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und Radikalenfängern, sogenannten Antioxidantien.

Freie Radikale entstehen bei sämtlichen Stoffwechselvorgängen im Körper. Beim Essen, beim Atmen, bei Stress, beim Rauchen, durch Schadstoffe, durch Alkohol und Medikamente… in einem gewissen Maß braucht der Körper sie sogar um z.B. Krankheitserreger abzufangen und zu zerstören.

Radikalenfänger haben alle Lebewesen von Geburt an. Sie dienen dem Körper als Schutz.

Nehmen die freien Radikale überhand, können sie dem Körper schaden. Sie führen unter anderem zu Arteriosklerose, zu Herzinfarkten, entzündlichen Prozessen und auch zu Krebs.

Freie Radikale haben ihr elektronisches Gleichgewicht verloren, ihnen fehlt ein Elektron. Um ihr Gleichgewicht wieder zurück zu erhalten, zerstören sie die Zellhüllen, greifen in die Erbinformationen ein und richten so unter anderem Schäden am Gewebe, an den Schleimhäuten, an den Organen an. Lebenswichtige Abläufe werden dadurch gestört, die Zelle kann nicht mehr richtig arbeiten. Es entsteht oxidativer Stress im Körper.

Antioxidantien haben die Fähigkeit ein Elektron abzugeben, um so freie Radikale, denen ja ein Elektron fehlt, zu neutralisieren.

Das Antioxidantien (über-)lebenswichtig sind, erklärt sich nun fast von selbst.

Wer etwas für sein Herz und somit für seine Gesundheit tun möchte, dem möchte ich ein paar naturheilkundliche Tipps mit auf den Weg geben. Ob und welches naturheilkundlich unterstützende Mittel etwas für Sie ist, klären Sie bitte mir ihrem Heilpraktiker oder (bestenfalls naturheilkundlich arbeitenden) Arzt.


Vitalpilze

Shiitakepilz – erhöht das HDL-Cholesterin und nimmt so positiven Einfluss auf das Gesamtcholesterin und seinen Quotienten

Reishi - entzündungshemmende Wirkung, verbessert die Sauerstoffanbindung im Körper

Maitake – senkt Triglyceride und erhöhte Blutzuckerwerte, so können Gefäßschäden verhindert werden

Auricularia - sorgt für eine optimale Fließeigenschaft des Blutes, die Bildung von Thrombosen und Durchblutungsstörungen kann so gehemmt werden

Pleurotus – reguliert den Homocysteinspiegel, er enthält Folsäure, Vitamin B6 und Vitamin B12 und eben diese Vitamine braucht der Körper und das Homocystein zu senken.

 

Schüßler Salze

Nr. 3 - Ferrum phosphoricum – steigert die muskuläre Leistung und erhöht die Sauerstoffanbindung

Nr. 5 - Kalium Phosphoricum – beteiligt am Zellaufbau, reguliert Blutdruck, Herzschlag, Puls, stimuliert und kräftigt Muskelzellen

Nr. 7 - Magnesium phosphoricum – wirkt entkrampfend auf die Muskulatur, beruhigt Herz und Kreislauf, wirkt ausgleichend und entspannend

Nr. 8 - Natrium chloratum – reguliert den Wasser- und Säure-Basen-Haushalt im Körper, unterstützt Zell- und Blutbildung

Nr. 9 – Natrium phosphoricum – reguliert Säure-Basen-Haushalt, entsäuert und entlastet Gelenke, Muskeln und Herzmuskel

Nr. 13 – Kalium arsenicosum – unterstützt die Zellbildung und Sauerstoffversorgung

Nr. 15 - Kalium jodatum – wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd, reguliert nervöse Blutdruckschwankungen, beruhigt das Herz

Nr. 16 - Lithium chloratum – wirkt zellaufbauend, fördert Entgiftung, wirkt entspannend und entstauend

Nr. 22 – Calcium carbonicum – stärkt und beruhigt das Herz

Nr. 25 - Aurum chloratum natronatum – regt Ausscheidung von Schlackenstoffen an, wirkt ausgleichend und beruhigend auf Herz, Blutdruck und Kreislauf

Nr. 26 – Selenium – stimuliert das Immunsystem, schützt und kräftigt die Herzfunktion

Welche Schüßler Salze Sie begleitend einsetzen können und zu Ihnen und Ihrem Erkrankungsbild passen, sollten Sie mit einem erfahrenen Therapeuten besprechen.
 

Heilkräuter/Heilpflanzen

Weißdorn - wirkt stärkend auf das Herz, verbessert Durchblutung der Herzkranzgefäße

Herzgespann/Wolfstrapp – bei Herzrhythmusstörungen, nervösen Herzbeschwerden

Lavendel – bei Unruhe und nervösen Herzbeschwerden

Mistel – hat regulative Wirkung auf den Blutdruck

Granatapfel – unterstützt das geschwächte Herz, hat regulative Wirkung auf den Blutdruck

Rosmarin – wirkt durchblutungsfördernd, stärkt Herz und Kreislauf

Knoblauch – stärkt und schützt die Gefäße vor Arteriosklerose, senkt Cholesterin und wirkt entzündungshemmend

Vogelmiere - enthält Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer, Phosphor, Zink, Kalzium, Vitamin C, Kieselsäure.

Für einen Tee einfach 2 TL getrocknetes Kraut oder 1 TL frische Vogelmiere mit 250ml heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.

 

Vitamine und Nährstoffe

Omega3 Fettsäuren sind bei Herzerkrankungen unerlässlich. Nehmen wir mehr Omega6 Fettsäuren auf, kann dies entzündungsförderlich wirken. Daher ist ein ausgewogenes Verhältnis sehr wichtig, denn nur so können die Fettsäuren uns optimal unterstützen bei der Hormonproduktion und des Immunsystems, bei Zellaufbau und Zellwachstum sowie bei der Eindämmung von Entzündungen. Sie bieten unseren Gefäßen und dem Herzen Schutz, haben antithrombotische und entzündungshemmende Wirkung.

Eine gute Quelle für die Fettsäuren sind Fisch (Lachs, Krill, Sardellen, Sardinen), Nüsse, Leinsamen.

Vitamin A – über den Dünndarm aufgenommen, wird es in der Leber gespeichert. Vitamin A ist ein Antioxidans, unterstützt Immunsystem und Zellwachstum/Zellteilung, ist an der Bildung von Haut und Schleimhaut beteiligt sowie am Sehen.

Vitamin E (Tocopherol) – ist ein Antioxidans, wirkt entzündungshemmend, unterstützt das Immunsystem und schützt die Gefäße vor Ablagerungen.

Vitamin B6 – Pyridoxin – In Kombination mit Folsäure und B12 ein unschlagbares Team für die Zellteilung und Zellerneuerung. Ist am Aufbau des Neurotransmitters Serotonin beteiligt und Teil des Immunsystems.

Vitamin B9 – Folsäure – Beteiligt am Abbau von Homocystein, wichtig für die Zellteilung und das Zellwachstum sowie der Blutbildung.

Vitamin B12 – Cyanocobalamin – Reduziert in Kombination mit Folsäure und Vitamin B6 den Homocysteinspiegel, dient der Blutbildung und dem Aufbau und Erhalt des Nervensystems.

Vitamin C – verbessert die Eisenaufnahme, unterstützt das Immunsystem, Antioxidans, verbessert die Zellatmung und die Zellregeneration, wirkt unterstützend bei der Tumorbekämpfung.

Jod – Studien haben nachgewiesen, dass Jod nicht nur Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist sondern auch der Prostata. Jod hat regulativen Einfluss auf den Protein- und Kohlenhydratstoffwechsel sowie auf die Regulation der Kälte- und Wärmeempfindung. Es hat krebshemmende und antioxidative Wirkung.

Magnesium – Magnesium dient zur Aufrechterhaltung normaler Muskel- und Nervenfunktion und hat unterstützenden Einfluss auf die Zellteilung.

Kalium – wird vom Körper für die Interaktionen von Nerven- und Muskelzelle sowie der Erregbarkeit der Herzmuskelzellen benötigt. Kalium befindet sich in erster Linie innerhalb der Zelle.

Natrium – wichtig (zusammen mit Kalium) für den Wasserhaushalt und die Wasserverteilung im Körper und die Weiterleitung von Nervenimpulsen.

Cholin – ist den B-Vitaminen sehr ähnlich und wichtig für die Nerven. Es senkt Triglyceride und erhöht HDL-Cholesterin. Cholin wird im Stoffwechsel zu Acetylcholin umgewandelt und transportiert die Triglyceride ins Gewebe. Ein Mangel an Cholin kann den Homocysteinspiegel ansteigen lassen.

L-Carnitin – kann vom Körper aus Aminosäuren selber hergestellt werden und spielt eine wesentliche Rolle beim Energiehaushalt. Sportler kennen L-Carnitin als leistungssteigerndes und fettverbrennendes Präparat. Langkettige Fettsäuren können in den Mitochondrien zu Energie umgewandelt werden, es verbessert den Kohlenhydratstoffwechsel und den Fettstoffwechsel.

Aminosäuren – wer die Bücher von Dr. Strunz kennt, der weiß, dass er immer wieder auf die Wichtigkeit von Aminosäuren hinweist. Aminosäuren sind an Stoffwechselprozessen beteiligt, transportieren und speichern Nährstoffe. Ein Mangel an Aminosäuren kann fatalen Einfluss auf den Körper haben.

Achten Sie bewusst darauf, was Sie essen, achten Sie darauf, dass sich Stress und Entspannung in Waage halten, dass Sie ausreichend Nährstoffe aufnehmen und der Körper auch aufnahmefähig dafür ist. Gehen Sie nicht erst dann zum Heilpraktiker oder Arzt, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Dem Auto gönnt man ja auch in regelmäßigen Abständen Inspektionen und fährt nicht erst dann in die Werkstatt, wenn es klappert oder alle Warnlampen angesprungen sind. Gönnen Sie sich das, was Sie Ihrem Auto gönnen ebenfalls. Sie sollten es sich wert sein.

Ein Auto kann man ersetzen, ein Leben nicht.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, kontaktieren Sie mich gerne.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und hoffe Ihnen mit diesem Artikel ein paar naturheilkundliche Anregungen mitgegeben zu haben.

Ihre Alexandra Nau

-Heilpraktikerin-

 

Alles Gute für Ihre Gesundheit

Hinweis:
Jedes Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:

Alexandra Nau
Heilpraktikerin

Kamper Straße 8,
42555 Velbert

Tel:      02324 707755
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eMail:   info@naturheilpraxis-alexandra-nau.de

Web:   www.naturheilpraxis-alexandra-nau.de

 

 

 

 
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