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Borreliose bei Kindern

über Borreliose von Karen Bödefeld

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin

Borrelien sind Schraubenbakterien, die durch Zecken übertragen werden. Entsprechend der Aktivität der Zecken kommt es zu einer Erkrankungshäufung von April bis Oktober.

Zecken, die mit diesen Bakterien infiziert sind, kommen in ganz Deutschland vor, sind jedoch unterschiedlich stark mit diesen speziellen Bakterien verseucht. In Süddeutschland findet sich der höchste Durchseuchungsgrad von 50%, das heißt jede zweite Zecke ist möglicher Überträger.

Übertragung der Borreliose durch Zecken

Untersuchungen haben zum Glück ergeben, dass es in solchen Gebieten nur in jedem 500. bis 1000. Fall überhaupt zu einer Infektion kommt. Da die Zecke ein Sekret absondert, das die Hautnerven betäubt, spüren Kinder den Stich meist nicht.

Die Borrelien werden nicht mit dem ersten Saugen übertragen, sondern erst 8- 12 Stunden nach dem ersten Einstich. Ein schnelles Entfernen, zum Beispiel durch einen abendlichen „Zeckencheck“, reduziert also deutlich die Übertragungswahrscheinlichkeit.

Wie man Zecken richtig entfernt

Mit Hilfe einer Zeckenzange aus der Apotheke lässt sich die Zecke gut entfernen, wenn sie als Eltern zwei wichtige Punkte bedenken:

1. Zecke gerade herausziehen, nicht drehen!

2. Auf keinen Fall Alkohol oder Öl etc. auf die Zecke gießen, da sie sonst ihr Sekret umgehend absondert. Außerdem lässt sich dann die Zecke schlechter entfernen, da der Körper mit großer Wahrscheinlichkeit zerquetscht wird.

Borreliose - oft verkannte Infektionskrankheit

Aufgrund der vielen, auch untypischen Symptome ist Borreliose eine der am meisten verkannten Infektionskrankheiten.
Eine differenzierte Diagnose und Behandlung ist daher sehr schwer.

Mögliche Symptome sind:

  • Bei den meisten Erkrankten: „Wanderröte“ 

  • Fieber 

  • Müdigkeit, Appetitlosigkeit und damit oft einhergehender Gewichtsverlust 

  • Kopfschmerzen 

  • graue Hautfarbe 

  • einseitige Gesichtslähmung, selten beidseitig 

  • harte Schwellung und Rötung (Hodensack, Brustwarze, Ohrläppchen) 

  • Gelenkschmerzen, meist Knie, einseitig 

  • Muskelschmerzen  


Im Kindesalter zeigen sich nahezu alle (etwa 90%) Borrelioseinfektionen auf der Haut.
Die sogenannte „Wanderröte“ ist eine Rötung der Haut, die sich ringförmig ausbreitet und von ihnen als Eltern gut zu erkennen ist.

Borreliose  gilt bei Kindern als gut behandelbar und daher sind chronische Verläufe sehr selten.

Behandlung der Borreliose

Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Wenn nur die Wanderröte auftritt, werden meist Antibiotika in Tabletten- oder Saftform verordnet.

Achten sie bitte darauf, dass dann bei ihrem Kind eine Nachbehandlung zur Stärkung der Damflora erfolgt. Durch das Antibiotikum werden leider auch große Anteile der „guten“ Bakterien aus dem Dickdarm zerstört.

Wie Eltern ihren Kindern helfen können

Spielen Ihre Kinder gerne im Unterholz oder im Wald?
Dann bedenken Sie entsprechende Schutzkleidung. Bitte langärmliges Oberteil, lange Hosen, Kopfbedeckung. Je weniger Haut als Angriffsfläche umso besser.
Führen Sie den beschriebenen täglichen „Zeckencheck“ ein.

  • Nach einem entdeckten Biss oder bei Verdacht vorbeugend 

  • Spenglersan Kolloide unter die Zunge und direkt auf den Biss 

  • Homöopathisch: Argentum/ Quartz und Apis/ Belladonna 

  • Nosode Borrelia Burgdorferi 

Fragen Sie dazu Ihren Therapeuten. Dieser kann Ihnen Empfehlungen geben und dem Alter des Kindes gemäß Dosierungen vorschlagen.

Sowohl zur Stärkung allgemein als auch in der Genesungsphase empfehle ich täglich einen Teelöffel Schlehenelixier für zwei Monate und zur geschmacklichen Abwechslung zwischendurch Sanddornelixier.

Siehe hierzu auch: Zecke, Biene und Hornisse und Borreliose, Vorbeugung und Behandlung
 

Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:

 

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin

Holtenauer Straße 237
24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63 63

siehe:    www.heilpraktiker-in-kiel.de
Email:    karen.boedefeld@web.de

 
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