Dellwarzen bei
Kindern

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Kaum ein Kind hat nicht zumindest einmal im Verlauf der Kindheit mit Warzen zu tun.
Bei Warzen handelt es sich um gutartige, durch Viren hervorgerufene Hauterkrankungen.
Das Erscheinungsbild kann sehr vielfältig sein, da etwa 100 verschiedene Warzenviren bekannt sind.
Diese Viren gibt es überall in der Welt, meist sind Kinder und Jugendliche betroffen.
Ein besonders hohes Infektionsrisiko besteht bei trockener und vorgeschädigter Haut, wie zum
Beispiel bei Neurodermitis.
Auch spielt die Schwäche des Immunsystems eine große Rolle.
Jungen infizieren sich laut Statistik häufiger als Mädchen, was ich aus meiner
Praxistätigkeit nicht bestätigen kann.
Eine Behandlung, die für jeden Warzentyp geeignet ist, gibt es nicht.
Ich beschränke mich daher in meinen Ausführungen speziell auf Dellwarzen.
Dellwarzen werden durch das Molluscum contagiosum Virus verursacht. Die Viren sind besonders in
feuchtwarmer Umgebung verbreitet, also typischerweise auch in Schwimmbädern, der
Hauptansteckungsquelle für Kinder. Sie dringen über kleinste Verletzungen in die Haut ein und können besonders
schnell durch Aufkratzen der Pusteln weitergetragen werden. Auch über gemeinsam genutzte
Handtücher ist die Übertragung möglich.
Von 14 Tagen bis zu 6 Monaten kann es dauern, bis nach der Infektion erste Anzeichen auf der
Haut sichtbar sind.
Dellwarzen können an vielen Stellen des Körpers erscheinen. Meist sind sie im Bauch-
und Oberschenkelbereich, sowie im Geschlechtsbereich zu finden.
Vom Aussehen her handelt es sich um kleine Knötchen (1 bis 5 Millimeter groß), die wie
hellrote Perlen erscheinen.
Sie können vereinzelt oder in Gruppen auftreten.
Ihren Namen haben sie daher, dass die größeren Exemplare eine mit breiigem Inhalt gefüllte
Delle haben.
Dieser Inhalt ist hochansteckend, dort liegt das eigentliche Problem des Loswerdens.
Normalerweise entwickeln sich die Dellwarzen innerhalb eines Jahres zurück. Es kann vorkommen, dass sie sich
zusätzlich noch mit Bakterien infizieren, dann kommt zum eigentlich harmlosen
Erscheinungsbild Schmerz und Juckreiz dazu. Das wiederum führt zu vermehrtem Aufkratzen
der Bläschen und schneller Streuung.
Und schon geht es von vorne los... .
Behandlung von Dellwarzen
Vorbeugung:
- Aufbau einer guten Abwehrlage
- gute Hautpflege
- Benutzung eines eigenen Handtuches im Schwimmbad.
Nach bereits erfolgter Infektion:
Kratzen vermeiden
Steigerung der Abwehr, z.B. durch Aufbau einer effektiven Darmflora, Vitamine und Mineralstoffe
( bes.Zink ) Tinkturen auftragen, zum Beispiel Teebaumöl, Salbeiöl oder Apfelessig sowie
Thuja- Dilution verschiedener Hersteller oder Bufo- Dilution direkt auf die Warzen
getupft.
Homöopathisch innerlich bewährt haben sich Berberis, Causticum und sogar Thuja als das
allgemein für Wucherungen bekannteste Mittel. Hilfreich sind auch Schüssler-Salze bei Warzen.
Da jedes Kind einer individuellen Behandlung bedarf, ist eine kinesiologische oder nach
Bioresonanz vorgenommene Testung ideal. Wird die Behandlung auch noch bei abnehmendem
Mond begonnen, gibt es zusätzlich heilende Impulse.
Tipp: Es gibt noch diverse andere altbewährte Heilmittel
Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis
erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 31.08.2008
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Holtenauer Straße
237 24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63 63
siehe: www.heilpraktiker-in-kiel.de Email: karen.boedefeld@web.de
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