Herpesbläschen im
Kindesalter

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Herpes labialis
Die bekannteste Virusinfektion der Haut ist das Herpes-Virus. Dieses
Virus hat sich ein besonderes Versteck ausgesucht: Es sitzt unter der Haut in den sogenannten Ganglien der Nerven.
Diese Ganglien kann man sich bildlich als Verteilerkästchen vorstellen. Dort wird das Virus nicht angegriffen und
ist sicher.
Ist Ihr Kind gesund, funktioniert die körpereigene Abwehr und das
Virus hätte keine Chance, käme es heraus.
Ist Ihr Kind aber „angeschlagen“, leicht fiebrig, erkältet oder auch
ernsthafter krank, dann nutzt das Herpes-Virus die Abwehrschwäche aus. Oft sind auch schon Stresssituationen oder
Schock auslösend für das Erscheinen eines Lippenbläschens. Ungünstig ist auch starke Sonneneinstrahlung.
Die Erstinfektion mit den Herpes-Viren kann eine Mundfäule auslösen
(Stomatitis aphtosa). Nach überstandener Krankheit bleiben die Viren lebenslang im Körper. Je nach Befinden kann es
also sein, dass Ihr Kind gar nicht oder schlimmstenfalls ständig Lippenbläschen aufweist.
Ansteckend sind Kinder, die aktuell unter Lippenherpes-Infektion
leiden, da die Viren beim Aufplatzen der Bläschen in die Umgebung gelangen. Die Inkubationszeit beträgt wenige
Tage.
Bei Neugeborenen und Kindern mit einer starken Neurodermitis kann die
Infektion schwer verlaufen und muss entsprechend sorgsam therapiert werden.
Behandlung der Herpes
labialis
Normalerweise ist die Diagnose von Herpesbläschen schnell übers Sehen
gestellt. Beim ersten Kribbeln, die Stelle mit Apfelessig, Teebaumöl oder Eis betupfen.
HOMÖOPATHIE An erster Stelle
steht das Mittel Rhus toxicodendron als Globuli innerlich und/oder als Tinktur äußerlich. Möglich ist auch das
Verwenden einer Ampulle: öffnen, den Inhalt direkt auf die Bläschen tupfen und zusätzlich ein paar Tropfen in den
Kindermund geben.
Außerdem möglich:
Acidum nitricum
Cantharis
Mercurius
Mezereum
Natrium chloratum
Natrium muriaticum
Rathania Sulfur
PFLANZENKUNDE
Melisse als Tinktur oder Salbe auftragen
Salbei als Extrakt auftragen
Diese beiden Pflanzen enthalten Stoffe, die Viren abtöten können. Als
konzentrierter Melissen- oder Salbeitee gekocht und in abgekühlten Zustand benutzt, ist ein schnelles Hausmittel
hergestellt. Ebenso geeignet wäre Honig, der jedoch meist sofort abgeleckt wird und nicht zur vollen Wirkung
kommen kann.
VORBEUGUNG
Die beste Stärkung für Ihr Kind können Sie als Eltern wohl individuell am besten herausfiltern. Generell sollte die
Fähigkeit des Kindes sich abzugrenzen (gegenüber seiner Umwelt sowie den Erregern), gestärkt werden.
Naturheilkundlich bieten sich Eigenblutbehandlung und
Konstitutionsbehandlung an.
(siehe auch: Schüssler Salz Rezepte, die Heiltee
Rezepte und die Homöopathie Rezepte)
Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt.
Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 05.04.2010
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Karen Bödefeld
Holtenauer Straße 237 24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63 63
siehe: Praxishomepage
Email: karen.boedefeld@web.de
Video mit Karen
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