Juckreiz bei
Kindern

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Die Haut als Grenze zur Umwelt, ist beim Kind besonders strapaziert.
Die Grenze zu schaffen zwischen Innenwelt und Außenwelt fällt schwer.
Nicht jedes Kind kann sich gegen die täglichen Reize in gesundem Maß zur Wehr setzen.
Eines der auffallendsten aber auch unangenehmsten Symptome bei vielen kindlichen Erkrankungen ist der quälende
Juckreiz.
Juckreiz ist nicht unbedingt an sichtbare Veränderungen der Haut gebunden, er kommt auch auf vollkommen normal
erscheinender Haut vor.
Wenn man bedenkt, was für ein feiner Indikator die kindliche Haut ist, dann ist es verständlich,
dass in die Behandlung das Gesamtbild des Kindes miteinbezogen werden muss.
So gehören nicht nur Medikamente dazu, es gilt auch hinter das Verhalten zu schauen.
Was löst dieses Kratzbedürfnis aus? Was reizt das Kind so?
Je jünger das Kind, umso mehr sind die Eltern gefordert. Sie erfüllen eine wichtige
Vorbildfunktion, sind in die Hautpflege stark eingebunden und können das Juckreizverhalten über Lernprozesse
steuern helfen.
Beim Kratzen bekommt ein Kind natürlich erhöhte Aufmerksamkeit. Es darf nicht so weit kommen, dass ein Kind lernt:
„Kratzen bringt Streicheleinheiten“.
Zärtliche, aufmerksame Zuwendung sollte unabhängig vom Kratzen sein und gerade Lob und Belohnung bei Nicht- Kratzen
spornen an und können damit das Kratzverhalten deutlich positiv beeinflussen.
Ein entspanntes Kind kratzt nicht!
Hilfe es juckt ! Was tun?
Behandlungsmöglichkeiten
- Eincremen ( es gibt eine Vielzahl geeigneter
Inhaltsstoffe, individuell zu testen )
- Einen kühlen Stein auflegen, vielleicht gibt es ein
Lieblingsexemplar?
- Ernährung (Kochsalz und scharfe Gewürze stark
einschränken)
- Bäder (Öldispersionsbad nach Junge)
- Kleidung ( natürliche Fasern: Seide, Baumwolle, Leinen, Wolle nur
bedingt)
- Homöopathie (Arsenicum, Agnus castus, Apis mellifica,
Berberis, Caladium seguinum, Clematis, Cardiospermum, Dolichos pruriens, Kreosotum, Ledum, Psorinum,
Sulfur, Urtica urens, u.v.m.)
- Biochemie nach Schüssler ( Hauptmittel ist Nr.7 Magnesium phos. D6, auch Nr.11
Silicea D12 und Nr.10 Natrium sulf. D6 )
- Phytotherapie ( z.B. Schachtelhalm, Stiefmütterchen,
Eichenrinde )
- Therapie mit Eigenharn oder Eigenblut
- Überprüfung des Säure- Basenhaushalts
- Vermeidung von schädlichen Umwelteinflüssen (auch
Reizüberflutung!)
- Ursachenfindung mit Bioresonanz ( Leber- Galle- Einfluss?, Pilzgeschehen?
Diabetes? Nierenleiden? Übersäuerung, und, und, und)
Entspannungsmöglichkeiten
- Kleinkindern ab etwa 2 Jahren hilft das Vorlesen von Entspannungsgeschichten
(Buchhandel)
- Ab dem eigenen Lesealter, etwa mit 8 Jahren gibt es entsprechende Entspannungs-
Literatur
- Phantasiereisen eignen sich für Kinder ab 3 Jahren (in Büchern, auf
Musik-CD)
- Autogenes Training
- Gespräche mit anderen
- Spazieren gehen
- Musik hören
- Laut schimpfen
- Einen Kratzersatz suchen und den „bearbeiten“
- Beruhigende Tees trinken
- Kalte Dusche nehmen
Helfen Sie Ihrem Kind mit viel Liebe und „echtem“ harmonischen Miteinander in gesunder
Umgebung. Die HeiLung ist damit optimal auf den Weg gebracht.
siehe auch die: Homöopathische Hausapotheke und biochemische Notapotheke
Hier finden Sie alles über gesunde Ernährung
(siehe auch: Schüssler Salz Rezepte, die Heiltee
Rezepte und die Homöopathie Rezepte)
Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie
es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 29.04.2008
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Karen Bödefeld
Holtenauer Straße
237 24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63
63
siehe: Praxishomepage Email: karen.boedefeld@web.de
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