Mandelentzündung bei
Kindern

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Mandelentzündung, auch Tonsillitis oder Angina tonsillaris
genannt, ist eine Entzündung der Gaumenmandeln.
Die Gaumenmandeln als Teil des „lymphatischen Rachenrings“ bilden an
der Eintrittspforte -Mund- einen abwehrenden Schutzwall gegen eindringende Erreger. Dazu produzieren sie weiße
Blutkörperchen, die im Mund und Rachen zirkulieren.
Im Kindesalter kommt es besonders häufig zur Auseinandersetzung mit
den überall vorkommenden Keimen. Vergrößerte Gaumenmandeln sind als Reaktion darauf normal.
Die gehäuften Infekte in diesem Lebensabschnitt sind Teil des
Hineinwachsens und „Kennenlernens“ der Umwelt.
Die akute und chronische Mandelentzündung tritt
bei Kleinkindern meist als Folge anderer Erkältungskrankheiten auf. Bei größeren Kindern zeigt sie sich bereits als
selbständige Krankheit.
Der häufigste Übertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. In den
Wintermonaten und im Frühjahr tritt sie öfter auf als in den anderen Jahreszeiten.
Im Akutfall sind die Gaumenmandeln hochgradig gerötet und geschwollen.
Die Kinder haben Fieber und klagen über Halsschmerzen, die zum Teil in die Ohren ausstrahlen. Vermehrter
Speichelfluss und Schluckbeschwerden, sowie allgemeines Krankheitsgefühl vervollständigen das Krankheitsbild.
Meistens treten weiß-gelbliche schmierige Beläge auf, die auch zusammenfließen können. Es besteht eine schmerzhafte
Schwellung der Lymphknoten im Kieferwinkel und die Sprechweise wirkt verwaschen und kloßig. Typischerweise riechen
die Kinder auch aus dem Hals, ein unangenehmer Mundgeruch macht die Mandelentzündung deutlich.
Bei der chronischen Mandelentzündung finden sich meist keine akuten
Krankheitszeichen. Es wird vor allem über „Kratzen im Hals“ geklagt, bisweilen gibt es schlechten Geschmack im
Mund. Die Lymphknoten am Hals sind vergrößert, bereiten jedoch keine Schmerzen.
Naturheilkundliche Behandlung einer
Mandelentzündung
Mandelentzündung homöopathisch behandelt
Belladonna D6 keine Beläge, höheres Fieber, hochrote Mandeln
häufige Gabe: 50 Tropfen in ein Glas Wasser, davon viertelstündlich einen Schluck
Mercurius solubilis D6 mit Belägen, punktförmige
Eiterstippchen, Mundgeruch stündlich eine Tablette lutschen
Neben diesen beiden Hauptmitteln kommen auch Aconitum napellus, Apis mellifica, Phytolacca, Hepar sulfuris, Silicea,
Lycopodium, Lac caninum und Lachesis in Betracht.
Als Komplexmittel haben sich unter
anderen Apis Belladonna (Globuli velati), Tonsillopas Tropfen, Tonsiotren H, Echinacea comp.(Spray) und Angitruw Lutschtabletten in meiner Praxis bewährt.
Eine Mandelentzündung mit BIOCHEMIE nach Dr. Schüßler
behandeln
ALLGEMEIN unterstützende Maßnahmen bei einer Mandelentzündung
Die erkrankten Kinder benötigen Ruhe und Schonung, um sich
erfolgreich mit der Krankheit auseinandersetzen zu können.
Besonders bei erhöhter Körpertemperatur sollte auf eine angepasste
Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Sehr empfehlenswert ist das Gurgeln mit einer Essig/
Wasser- Lösung oder Salbei- Tee.
Eine ausgezeichnete Hilfe bieten Halswickel, hier besonders der Zitronen- Halswickel. Hierzu den Saft einer möglichst ungespritzten
Zitrone mit gut 100 ml Wasser verdünnen. Ein Tuch in das Zitronenwasser tauchen, auswringen, dieses Tuch
unter Aussparung der Wirbelsäule auf den Hals legen und mit einem Wollschal befestigen. Je nach
Hautverträglichkeit, eine Stunde oder auch länger belassen.
siehe auch: Homöopathische Hausapotheke und biochemische Notapotheke
(siehe auch: Schüssler Salz Rezepte, die Heiltee
Rezepte und die Homöopathie Rezepte)
Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie
es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und
Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Stand: 30.06.2007
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Karen Bödefeld
Holtenauer Straße
237 24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63
63
siehe: Praxishomepage Email: karen.boedefeld@web.de
Video mit Karen Bödefeld
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