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Neuraltherapie

 

Wo hilft die Neuraltherapie nach Hunecke ?

Die Neuraltherapie (siehe: Wikipedia) nach Huneke ist eine Injektionsbehandlung mit Lokalanästhetika (Mittel zur örtlichen Betäubung) und wurde als Behandlungsmethode - zufällig - von den Brüdern Dr.Walter und Dr.Ferdinand Huneke 1925 entdeckt. Sie injizierten ihrer Schwester versehentlich Procain intravenös in die Vene. Daraufhin verschwand deren jahrelange Migräne.

Procain wurde 1905 entdeckt und ist auch heute noch das wichtigste Neuraltherapeutikum. Es werden aber auch andereLokalanästhetikaverwendet.

Bei der Neuraltherapie unterscheidet man eine Störfeldtherapie und eine Segmenttherapie.

 

Was ist die Segmentherapie ?

Bei der Segmenttherapie wird der Körper in sogenannte Segmente oder Dermatome eingeteilt. Bei der Segmenttherapie werden Injektionen in die Umgebung des erkrankten und gestörten Bereiches durchgeführt. Solche Injektionen werden entweder in die Haut, in das Bindegewebe, an Gelenke, in schmerzhafte Muskelverhärtungen, in Blutgefäße oder ( seltener) an Nerven und Nervenschaltstellen durchgeführt. Die Auswahl richtet sich nach der Erkrankung.

 

Was ist ein Störfeld ?

Bei der Störfeldtherapie geht man davon aus, dass viele chronische Erkrankungen durch ein Störfeld ausgelöst werden. Narben, erkrankte Zähne, Entzündungen und Bakterienherde, alte Verletzungen können Störungen hervorrufen und den Organismus belasten. Es ist daher von großer Bedeutung eine sehr gründliche Krankenbefragung (Anamnese) durchzuführen. Das Neuraltherapeutikum (siehe: Wikipedia) wird dann in das Störfeld, z.B. die Narbe, injiziert. Mit viel Glück kann es dabei schon bei der ersten Injektion zum sogenannten „Sekunden-Phänomen“ kommen : einer Spontanheilung. Meist dauert es aber mehrere Injektionen, bis eine Besserung eintritt.

Die Anwendungsgebiete der Neuraltherapie sind sehr umfangreich, sie hat sich besonders bewährt :

- bei Wirbelsäulenerkrankungen
- bei Gelenkerkrankungen
- zur
Schmerzbehandlung
- bei Kopfschmerzen
- bei
Migräne
- bei Ischiaserkrankungen
- bei Kreislauferkrankungen
- bei
Tinnitus
- bei Durchblutungsstörungen
- zur Störfeldsanierung

 

 

» Weiterführende Literatur: Neuraltherapie «



 

 


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