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Wie ich zur traditionellen chinesischen
Medizin (TCM) gekommen bin

Heilpraktikerin Mechthild Wichmann-Kramp über TCM

Mechthild Wichmann-Kramp
Heilpraktikerin

Eigentlich fing alles in der Küche meiner Eltern an. Meine Mutter fragte ihre ca. 15jährige Tochter, nämlich mich, ob ich ihr den Gefallen tun könnte und einen Meditationskurs besuchen wolle. Sie könne daran nicht teilnehmen, weil er für Jugendliche sei. Allerdings solle ich ihr danach alles ganz genau berichten. Gesagt - getan.

Dort lernte ich u.a. Yoga und Zen kennen und fing an indische, chinesische und japanische Schriften zu lesen. I Ging (Yijing), Laotse Tao Te King ( Laozi Daodejing), Konfuzius, Dogen, Bhagavad Gita, in jugendlichem Eifer stöberte ich durch die Schriften und erfuhr erstaunt, dass man schon in alter Zeit auf den anderen Seite der Erde Materie letztlich für Schwingung hielt. Parallel dazu lernte ich auf dem Gymnasium in der AG „Relativitätstheorie“, dass Energie zu Materie werden kann, dass die Grenzen je nach dem fließend sind.

Ich war neugierig geworden auf das Denken im asiatischen Raum. Insbesondere das chinesische synthetisch-induktive Denken (s. Marcel Granet, Das Chinesische Denken) hatte es mir angetan. Seit ich direkt nach dem Abitur die Heilpraktikerschule in Saarbrücken besuchte, konnte ich dieses Denken in die Praxis anwenden: Ich kam in Kontakt mit der Akupunktur und der TCM (traditionellen chinesischen Medizin) und lernte z. B. die Idee von Yin und Yang oder den Wandlungsphasen in konkrete Behandlungspläne für erkrankte Menschen umzusetzen: Akupunkturpunkte auswählen, Nadeln setzen. Die Wirkungen, die ich erleben durfte, haben mich fasziniert und faszinieren mich auch nach vielen Jahren immer wieder aufs Neue.

Nach der Heilpraktikerschule hatte ich die Gelegenheit bei einem Heilpraktiker in Wuppertal als Assistentin selbstständig die Akupunktur auszuüben. In der Praxis dort wurde u.a. mit der „Energetischen Terminalpunkt Diagnose“ (EDT) gearbeitet, einem von Peter Mandel entwickelten Verfahren auf Grundlage einer modifizierten Kirlianfotografie (Hochfrequente Hochspannungsfotografie der Hände und Füße). Dieses Verfahren sieht Beziehungen zwischen Reflexfeldern der Haut und inneren Körperorganen analog der TCM / Akupunktur. Mir stand die Möglichkeit zur Verfügung, mit Hilfe der Kirlianfotografie Vorher- und Nachher-Fotos von Händen und Füßen der Patienten zu machen. So konnte ich mit Hilfe der durch die Behandlung veränderten Korona von Fingern und Zehen die Wirksamkeit meiner ersten eigenständigen Akupunkturbehandlungen überprüfen. Dadurch stand mir neben der klassischen chinesischen Pulsdiagnose auch zusätzlich eine „westliche“ Methode als Kontrollinstrument zur Verfügung. Beides gab mir eine Sicherheit, die ich als Anfängerin sehr geschätzt habe.

In diese Zeit fällt auch eine Erfahrung am eigenen Leib. Fröhlich und übermütig machte ich mit Freunden eine Kissenschlacht. Es kam wie es kommen musste: ich habe mich verrenkt und hatte unglaubliche, stechende Schmerzen im unteren Rücken. Die Pulsdiagnose bestätigte die Symptome: Ni 7 (auf der Innenseite des Unterschenkels gelegen, etwas oberhalb des Knöchels) wäre der richtige Punkt. Was macht nun eine Akupunkteurin, die sich nicht mehr bewegen kann? Sie erklärt dem Homöopathen in der Runde, wo dieser Punkt genau liegt und wie er zu stechen ist. Die Nadel trifft den Punkt und sofort sind die Schmerzen verschwunden. Ich konnte es kaum glauben, dass ich mich sofort dauerhaft schmerzfrei bewegen konnte. Noch heute bestätigt mich dieses Erlebnis darin, dass Behandlung mit Akupunktur im Einzelfall beachtliches leisten kann.

Mein Lebensweg führte mich weiter nach Schleswig-Holstein, wo ich heute in eigener Naturheilpraxis mit Blick auf die Schlei Menschen auf dem Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden begleite. So freue ich mich z. B. gemeinsam mit einem Patienten, dass er beim Bodybuilding jetzt auch auf dem Stepper trainieren kann. Das war nicht immer so - hier die ganze Geschichte: Der Patient kam zu mir, um sich zusätzlich zu einer Zweitmeinung auch eine alternative Meinung einzuholen. Kummer machten ihm seine Knie. Die stechenden Schmerzen beim Gehen waren unerträglich, Treppen steigen eine Tortur. Im Raum stand die Idee einer Operation, bei der der Meniskus eines jeden Knies poliert werden sollte. Die Zweitmeinung schlug vor, erst einmal an der Ursache anzuknüpfen und die O-Beine des Patienten zu behandeln mit Hilfe von Einlagen. Im gemeinsamen Gespräch kamen wir schnell überein, dass Ursachenbekämpfung in jedem Fall richtig ist und eine OP eine letzte Möglichkeit. Der Patient ließ sich Einlagen anfertigen, die ihm sofort eine gewisse Erleichterung brachten. Dazu setzten wir die Akupunktur gegen die Schmerzen ein, damit wieder Bewegung für die Knie möglich wurde ohne Schmerzmittel einnehmen zu müssen. Zusätzlich kamen chinesische Kräuter zum Einsatz, die die Heilung beförderten und geringfügig Schmerz lindernd wirkten. Der Patient fing an im Bodybuilding Studio zu trainieren: zunächst vorsichtiges Radfahren (Knie bewegen ohne Belastung durch Gewicht), das ganz allmählich gesteigert wurde. Dazu kam ein gezielter Muskelaufbau der Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur. Zusätzlich übte der Patient mit Hilfe von Yoga, Muskeln zu entspannen und Bewegung geschmeidig werden zu lassen.

Gesund werden mit Akupunktur und chinesischen KräuternEinige Zeit später war von OP keine Rede mehr. Lebensqualität zog immer mehr in das Leben des Patienten ein. Er konnte im Urlaub auf einer griechischen Insel nicht nur am Strand spazieren, sondern wagte sich auch schon vorsichtig in die Berge, d.h. auf die Berge hinauf. Der Mitarbeit des Patienten und sein Durchhaltevermögen, gepaart mit Akupunktur und chinesischen Kräutern, verfehlten ihre Wirkung nicht. Rudern gehört heute im Studio zu den Lieblingstrainingseinheiten und der Stepper, erst ein absolutes No-Go, ist jetzt ein neues Trainingsgerät.

Akupunktur bei Schmerzen - das ist allgemein bekannt und anerkannt. Allerdings kann Akupunktur mehr. Eine Studie der WHO benennt als Erkrankungen, für die die Akupunktur sich als effektive Behandlungsmethode erwiesen hat, z. B. folgende (kleine Auswahl): essentielle Hypertonie, primäre Hypotonie, rheumatoide Arthritis, unerwünschte Reaktionen aus Strahlen- und/oder Chemotherapie, Korrektur der Fehllage eines Fötus u.v.m. . Die Augenheilkunde hat in der Akupunktur eine lange Tradition.

Chinesische Medizin ist darüber hinaus auch Kräuterheilkunde, Diätetik (Essen zur Gesunderhaltung, z. B. Kraftsuppen), Tuina-Massage, Qi Gong, Moxa (Heilen durch Wärme), Schröpfen und, und, und...

Für mich persönlich ist chinesische Medizin immer die Behandlung des ganzen Menschen, denn sie trennt nicht zwischen Körper, Seele und Geist.

Außerdem ist sie ein hervorragendes Mittel, Erkrankung zu verhindern, Prävention ist eine ihrer Stärken. Über vorbeugende Verhaltensweise, Yang Sheng, gibt es eine Reihe von Texten in der chinesischen Literatur. Es sind Texte, die nicht nur gelesen, sondern auch gelebt werden, Erfahrungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Gerne stelle ich Ihnen in einem der nächsten Newsletter z. B. eine 5-Minuten-Massage gegen Kopfschmerzen vor.

Siehe auch: Weitere Artikel von Mechthild Wichmann-Kramp

Hinweis:
Jedes Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

Inhaltliche Verantwortung und zur Kontaktaufnahme:

Naturheilpraxis an den Schlei
Mechthild Wichmann-Kramp
Heilpraktikerin

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