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Augenerkrankungen und Schüssler-Salze

Heilpraktikerin Alexandra Nau  
Alexandra Nau
Heilpraktikerin

  • Ausbildung zur Heilpraktikerin 2009 – 2011
  • Seit 2012 in eigener Praxis mit den Schwerpunkten Frauenheilkunde, Kinderheilkunde, Mykotherapie, Irisdiagnose
  • Therapien: Therapeutische Frauen-Massage, Cranio-Sacrale Therapie, Blutegel Therapie


Die Augen sind, meiner Meinung nach, ein Thema welches oft vernachlässigt wird.

Sehen wir schlechter, gehen wir zum Augenarzt und dieser verordnet uns dann ggf. eine Brille. Aber wird denn auch mal die Frage nach dem „warum“ gestellt und nach der Ursache des schlechten Sehens geguckt?

Mir selber ist es vor ein paar Wochen noch passiert, dass ich beim Augenarzt war und dort zum einen nur einen „wischiwaschi“ Sehtest gemacht wurde, zum anderen mit den Worten „Ihr Sehnerv ist etwas blass, aber das ist in Ihrem Alter nicht weiter schlimm...“ wieder verabschiedet wurde. Natürlich ist es stark vom Augenarzt abhängig, wie lange was untersucht wird und wie kommunikativ dieser dann ist, aber ich denke, dass diese huschhusch Behandlung mittlerweile die Regel geworden ist.

Ein blasser Sehnerv ist weder mit 40 okay, noch mit 60! Dem muss man nachgehen! Warum ist der Sehnerv blass und wie kann ich es ändern?!

Schauen wir uns erst mal den Aufbau der Augen genauer an. Denn das Auge besteht aus weit mehr Anteilen, als man denkt.

Von außen gut sichtbar ist die Pupille, die Regenbogenhaut (Iris), die Bindehaut, Hornhaut, Wimpern, Ober- und Unterlid.

Unter dem Oberlid außen an der Schläfenseite, befinden sich die Tränendrüsen sowie die Tränengänge. Zur Nasenseite hin befindet sich der Tränensack und die Tränenwege. Die Tränenwege leiten Tränenflüssigkeit in die Nase ab.

Im Auge und von außen nicht sichtbar, befindet sich der Ziliarmuskel, die Linse, der Glaskörper, Netzhaut, Aderhaut, Lederhaut, gelber Fleck, blinder Fleck, der Sehnerv sowie die Zonulafasern und die Augenkammern.

Das Auge ist eines unserer Sinnesorgane. Mit Hilfe der Augen sehen wir hell, dunkel, Farben, nah und fern. Dies funktioniert aber nur dank der aufgeführten Anteile des Auges.

Wenn wir etwas sehen, gelangt diese Information über die Hornhaut in die Pupille, anschließend durch die Linse, den Glaskörper, zur Netzhaut im hinteren Teil des Auges. Hier gelang der Impuls über den Sehnerv dann ins Gehirn.

Pupille und Regenbogenhaut sind das, was uns als erstes auffällt, wenn wir jemandem in die Augen schauen.

Die Pupille kann geweitet oder ganz eng sein, die Regenbogenhaut, welche die Pupille umgibt, fällt uns durch ihre Pigmentierung auf. Die Pigmentierung und Struktur der Iris ist bei jedem Menschen anders und, wie ein Fingerabdruck, ganz individuell.

Die Iris ist aber nicht nur dafür da, dem Auge eine hübsche Farbe zu verpassen. Sie dient vielmehr wie eine Blende einer Kamera. Durch diese Blendenfunktion verändert sich der Pupillendurchmesser Ist es sehr hell, fällt Licht ins Auge, zieht sich der ringförmige Muskel, welcher am Pupillenrand liegt, zusammen.

Ist es dämmerig oder dunkel, weitet sich der Muskel und die Pupille wird größer.

Das Auge ist so in der Lage sich unterschiedlichen Lichtverhältnissen anzupassen.

Über die Farbe der Iris kann ein Irisdiagnostiker Rückschlüsse auf die Konstitution des jeweiligen Menschen ziehen.

Blaue Iris – lymphatische Konstitution

braune Iris – hämatogene Konstitution

grüne Iris – Mischkonstitution

Siehe hierzu: Augendiagnose - Irisdiagnose

Je nach Konstitution können sich unterschiedliche Dispositionen des jeweiligen ergeben. Mit Disposition ist im medizinischen die Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen gemeint. Eine genetische Disposition kann sich über Generationen durch eine Familie ziehen und anfällig für bestimmte Krankheiten machen.

Hinter der Hornhaut und vor dem Glaskörper befindet sich der Ziliarmuskel. Mit Hilfe dieses Muskekls und der Zonulafasern kann sich die Linse der Nah- und Fernsicht anpassen. In der Nahsicht ist der Ziliarmuskel angespannt und die Linse breit. In der Fernsicht ist die Linse hingegen schmal und der Ziliarmuskel entspannt.

Der Glaskörper des Auges besteht zum größten Teil aus Wasser und liegt zwischen der Netzhaut (hinten) und der Linse (vorne). Das Volumen des Glaskörpers beträgt ca. 4-5ml, wovon, wie schon erwähnt, Wasser den größten Anteil ausmacht. Neben Wasser befinden sich außerdem kleinere Anteile Hyaluronsäure und auch Kollagenfasern im Glaskörper. Hinter dem Glaskörper liegt die schon mehrfach erwähnte Netzhaut. Sie besteht aus Nervengewebe und wandelt einfallendes Licht in Nervenimpulse um. Die Netzhaut besteht aus mehreren Zellschichten und den sogenannten Zapfen und Stäbchen.

Die Stäbchen sind für das Sehen bei Dämmerung oder Dunkelheit zuständig. Die Zapfen hingegen sind für das Sehen am Tag/bei Helligkeit zuständig. Die Zapfen werden in S, M, L Zapfen unterschieden und reagieren auf verschiedene Farben. Mengenmäßig sind die Stäbchen den Zapfen weit überlegen. Ca. 120 Millionen Stäbchen lassen uns in der Dämmerung und in der Nacht etwas sehen. Ca. 6 Millionen Zapfen lassen uns Farben erkennen.

Auf der Netzhaut liegt der sogenannte „gelbe Fleck“. Hier befindet sich der Punkt des schärfsten Sehens und der Farbsehens.

Der Sehnerv transportiert Impulse, welche von der Netzhaut kommen, weiter zum Gehirn. Auf dem Sehnerv, genauer gesagt an der Stelle, wo der Sehnerv aus dem Auge austritt, liegt der sogenannte blinde Fleck.

Der Sehnerv ist der zweite der zwölf Hirnnerven und kann in drei Abschnitte unterteilt werden. Ein Teil liegt im Augapfel, ein weiterer Teil liegt in der Augenhöhle, der dritte und letzte Teil liegt im Schädel.

Aus der Hauptschlagader (Carotis) entspringt die Arterie, welche das Auge mit Blut, Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Im Auge teil sich die Arteria ophthalmica in kleinere Äste auf und versorgt so das gesamte Auge.

Die Vena ophthalmica superior dient dem Blutabfluss aus dem Auge.

So viel nun zu den einzelnen Anteilen des Auges. Kommen wir nun zu den verschiedenen Erkrankungen der Augen.

Eine Bindehautentzündung hat nahezu jeder schon einmal gehabt und weiß wie unangenehm das ist. Das Auge ist gerötet, gereizt, tränt und schmerzt. Auslöser einer Bindehautentzündung können Zugluft, Allergien, Viren oder Bakterien sein. Wichtig ist es nicht ständig das Auge zu reiben, auch wenn es juckt oder man das Gefühl hat, das ein Fremdkörper im Auge ist. Kühle Kompressen lindern den Reiz, grelles Licht und Zugluft sind in jedem Fall zu vermeiden.

Kontaktlinsenträger sollen eine Weile auf die Linsen verzichten und lieber zur Brille greifen. Eine Bindehautentzündung klinkt meist alleine wieder ab, sofern nicht ein Fremdkörper die Entzündung auslöst.

Wer die Heilung unterstützen möchte, kann z.B. Euphrasia Augentropfen von Wala nehmen, Arsenicum album Globuli oder Jso Augentropfen von Jso Arzneimittel.

Das Auge sollte von außen nach innen mit einem sauberen, angefeuchteten Tuch gereinigt werden. Das Tuch anschließend nicht noch einmal verwenden, damit der Erreger nicht wieder ins Auge gelangt oder gar in das andere Auge übertragen wird. 

Alles Gute für Ihre Gesundheit

Schüßler Salze

Nr. 3 Ferrum phosphoricum – Salz des 1. Entzündungsstadiums

Nr. 4 Kalium chloratum – Salz des 2. Entzündungsstadiums

Nr. 6 Kalium sulfuricum – ebenfalls ein Salz, welches bei Entzündungen seinen Einsatz findet. Es hat abschwellende Wirkung und lindert Juckreiz.

Nr. 8 Natrium chloratum – reguliert den Flüssigkeitshaushalt, regt die Entgiftung an.

Nr. 10 Natrium sulfuricum – dient der Entschlackung, dem Abtransport alter Zellen

Nr. 12 Calcium sulfuricum – lindert eitrige Prozesse, unterstützt die Zellerneuerung.

Eine Mischung aus Kochsalz und Augentrostsamen kann als Kompresse verwendet und aufgelegt werden.

Trockene Augen

Gerade in den Wintermonaten haben viele Last mit trockenen Augen.

Die Augen sind sehr trocken, schmerzen, das Gefühl als wäre ein Fremdkörper im Auge, als würde das Augenlid über das Auge reiben sind die Symptome, die am meisten beklagt werden.

Die Ursache hier ist eine gestörte Produktion der Tränenflüssigkeit durch z.B. Mediamenteneinnahme (Pille, ß-Blocker, Schlafmittel, Antihistaminika, ASS...), Nährstoffmangel (u.a. Vitamin A), hormonelle Störungen, übermäßiges am PC, rheumatische Erkrankungen, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen.

Die Ausführungsgänge der Tränenkanäle sind nicht in der Lage Tränenflüssigkeit abzugeben, um die Bindehaut und Hornhaut feucht zu halten und Viren, Bakterien und Fremdkörper wegzuspülen. Das Auge wird so anfälliger für Bindehautentzündungen.

Um dem trockenen Auge entgegen zu wirken, ist es wichtig viel zu trinken und die Ursache abzuschalten. Es hilft ja nichts, wenn immer nur das Symptom behandelt wird, die Ursache aber völlig außer Betracht bleibt.

Auch eine falsch behandelte Bindehautentzündung kann trockene Augen verursachen. So geschehen bei unserem Sohn vor einigen Jahren. Der Kinderarzt verschrieb damals antibiotische Augentropfen. Diese Augentropfen waren zu dem Zeitpunkt weder für ihn als Kleinkind, noch für die Art der Bindehautentzündung geeignet, zudem waren die Augentropfen nicht lege artis, also nicht dem fachlichen Standard entsprechend. Der Augenarzt, den wir später aufsuchen mussten, weil die Augen zunehmend trockener wurden, hat ziemlich geschimpft deswegen. Noch heute sind seine Tränenkanälchen durch die Augentropfen gestört, aber es bessert sich stetig durch entsprechende Therapie.

Die Therapie sollte, wie schon erwähnt, immer die Ursache abschalten. Begleitend können z.B. befeuchtende Augentropfen verwendet werden oder auch Schüssler Salze.

Nr. 8 Kalium chloratum – dieses Salz wird für die Regulation des Flüssigkeitshaushaltes angewendet.

Nr. 11 Silicea – das Salz des Bindegewebes. Es fördert die Bindegewebsstärke und wird gegen Lichtempfindlichkeit eingesetzt.

Das Inhalieren von frisch geschnittenen Zwiebel regt den Tränenfluss an, genauso wie das Einreiben der Schläfen mit Pfefferminzöl.

Die Jso Augentropfen, Euphrasia Augentropfen oder Euphrasia cp Jso und Equsetium cp Jso regulieren die Schleimstoffe und den Flüssigkeitshaushalt der Augen.

Gerstenkorn

Ein Gerstenkorn ist ziemlich unangenehm und schmerzhaft. Das Augenlid schwillt im Bereich der Lidkante bzw. im Bereich der Wimpern an, es bildet sich ein Abszess. Ausgelöst wird das Gerstenkorn in der Regel durch Bakterien (Staphylokokken) und ist eher harmlos und ungefährlich. Treten Gerstenkörner gehäuft auf, sollte immer auch an ein geschwächtes Immunsystem gedacht werden und mitbehandelt werden. Auch Diabetes kann eine Ursache für ein Gerstenkorn sein, sowie Stress, Nährstoffmangel, Rauchen und eine gestörte Darmflora.

Kompressen mit Euphrasia Augentropfen lindern den Schmerz, die Entzündung und unterstützen die Regeneration.

Rotlichtanwendungen lindern ebenfalls die Entzündung und lassen das Gerstenkorn „reifen“.

Schüssler Salze

Nr. 1 Calcium fluoratum – Salz des Bindegewebes und der Haut. Verhärtetes Gewebe macht es weich, zu weichem Gewebe gibt es die Nötige Festigkeit zurück.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum – Salz des Immunsystems und bei Entzündungen. Rötung und Schwellung sind die Symptome einer Entzündung.

Nr. 4 Kalium chloratum – wird immer dann eingesetzt, wenn entzündliche Schwellungen vorhanden sind. Kalium chloratum unterstützt zudem die körpereigene Entgiftung.

Nr. 6 Kalium sulfuricum – Salz des 3. Entzündungsstadiums. Kann eingesetzt werden, wenn das Gerstenkorn „reif“ und offen ist.

Nr. 8 Natrium chloratum – reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Wenn das Auge geschwollen und ödematös ist, kann hier die 8 eingesetzt werden.

Nr. 9 Natrium phosphoricum – Salz des Stoffwechsels, der Säureregulation und Entgiftung.

Homöopathisch setze ich gerne auch Apis mellifica, Arnica oder Staphysagria ein.

Natürlich gilt auch hier, dass auf einen ausgewogenen Säure-Basen Haushalt und ein intaktes Immunsystem geachtet werden muss. Eine stabile und intakte Darmflora legen hier einen perfekten Grundstein dafür.

Grauer Star – Katarakt

Der Graue Star ist eine weit verbreitete Augenerkrankung. Die Linse trübt nach und nach ein, so dass die Sehschärfe immer mehr nachlässt.

Der Graue Star kann ausgelöst werden durch Stoffwechselerkrankungen, Viruserkrankungen, Augenverletzungen (Schlag, Prellung, Fremdkörper), Diabetes mellitus, Fehlernährung, Nährstoffmangel, Medikamente (z.B. Kortison), Rauchen, UV-Strahlung, Röntgenstrahlen. Die Erkrankung kann aber auch angeboren oder ererbt sein.

Die Symptome des Katarakt sind meist langsam fortschreitend. Beginnend mit einer leichten Sehschwäche kann die Erkrankung mit unscharfem, verschleiertem Sehen weiter fortschreiten.

Durch erhöhte Blutzuckerwerte können die kleinen Blutgefäße im Auge Schaden nehmen, so dass die Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff nicht mehr hinreichend gegeben ist. Der Zucker reichert sich nicht nur im Blut an, sondern auch im Wasser innerhalb des Glaskörpers. Dies führt zur Eintrübung und Schädigung der Linse.

Medikamente, wie z.B. Kortison, können zu Störungen des Vitamin D und Calcium Haushaltes führen und das Immunsystem schwächen.

Auch hier gilt, wie bei allen Erkrankungen – die Ursache muss gefunden und beseitigt werden. Es macht keinen Sinn symptomatisch vorzugehen. Dies kann zwar Beschwerden erst einmal lindern, aber das ist auf Dauer nicht zielführend.

Da das Kammerwasser aus Elektrolyten, Ascorbinsäure und Hyaluronsäure besteht, ist es naheliegend, dass man auch hier einen Nährstoffmangel bemerkt und die Nährstoffe entsprechend auffüllen muss. Vitamin C, E, A, B12, B6, Zink, Selen sollten, diversen Studien nach, regelmäßig zugeführt werden, vor allem dann, wenn die Ernährung nicht ausgewogen ist, wenn bestimmte Medikamente eingenommen werden oder Stress eine große Rolle spielt.

Logischerweise sollte man aber nicht nur Nährstoffe in Form von Kapseln oder Pulver zu sich nehmen, sondern auch seine Ernährung mal überdenken und verändern. Da Nahrung und Nährstoffe nur dann gut aufgenommen und verwertet werden können, wenn der Darm intakt ist, ist ein Darmcheck mit anschließendem gezielten Aufbau der Darmflora extrem wichtig.

Natürlich kann man auch versuchen mit Schüssler Salzen zu behandeln. Hier eignen sich folgende Salze besonders gut -

Nr. 1 Calcium fluoratum – Sorgt für Elastizität und Festigkeit im Bindegewebe, an Sehnen, Bändern und Gefäßen, so auch am Auge.

Nr. 8 Natrium chloratum – reguliert den Flüssigkeitshaushalt im Körper, regt die Blut- und Zellneubildung an.

Nr. 9 Natrium phosphoricum – bei Übersäuerung des Gewebes, regt den Stoffwechselan, hat entgiftende Wirkung.

Nr. 11 Silicea – Das Salz der Schönheit. Es stärkt das Bindegewebe, ist an der Kollagenbildung beteiligt, hält Blutgefäße elastisch, stärkt das Immunsystem.

Heilpflanzen

Schöllkraut hat eine blutreinigende, entgiftende Wirkung, regt den Stoffwechsel an und wirkt entkrampfend auf den Magen-Darm Trakt. In Hinsicht auf die Augen hat da Kraut die Fähigkeit müde und überanstrengte Augen zu regenerieren.

Vor der Behandlung mit Schöllkraut sollte immer ein erfahrener Therapeut hinzugezogen werden.

Vogelmiere(tee) beinhaltet viele Mineralien und Nährstoffe, die dem Auge zu Gute kommen.

Vogelmiere hat eine schmerzhemmende Wirkung. Dazu entweder Vogelmieretee trinken oder als Tinktur (Alsine media von der Firma DHU). Vogelmiere enthält Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer, Phosphor, Zink, Kalzium, Vitamin C, Kieselsäure.

Für den Tee einfach 2 TL getrocknetes Kraut oder 1 TL frische Vogelmiere mit 250ml heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.

Grüner Star – Glaukom

Durch zu hohen Augeninnendruck wird der Sehnerv sowie die Netzhaut geschädigt. Die Folgen des erhöhten Drucks schädigen und schwächen das Sehvermögen bis hin zur Erblindung.

Der Augapfel ist in seinem Inneren in 3 Bereiche unterteilt.

Vordere und hintere Augenkammer sowie der Glaskörperraum.

Iris und Hornhaut bilden einen Winkel, den sogenannten Kammerwinkel. Über diesen Kammerwinkel fließt das Kammerwasser in den sogenannten Schlemm Kanal. Liegt eine Schädigung dieses Winkels vor, staut sich das Wasser und der Augeninnendruck steigt.

Im Bereich des Kammerwinkels liegen kleine Trabekel, eine schwammartige oder balkenartige Struktur. Ist diese Struktur nicht mehr weich sondern verhärtet, stört dies ebenfalls den Abfluss des Kammerwassers.

Beim Normaldruckglaukom ist der Augeninnendruck normal, d.h. Zwischen 10 und 21mmHg. Schwankungen im Tagesverlauf können jedoch durchaus auftreten.

Menschen mit eher niedrigem Blutdruck oder schwankendem Blutdruck, wie er unter Blutdruckmedikation durchaus vorkommen kann, haben ein erhöhtes Risiko an Normaldruckglaukom zu erkranken. Auch so kann der Sehnerv geschädigt werden.

Ein hoher Homocysteinspiegel, Diabetes mellitus oder schwankende oder zu hohe Blutzuckerwerte können ebenfalls ein Normaldruckglaukom auslösen.

Die Gefäßschäden, die durch die aufgeführten Erkrankungen auftreten können, schädigen den Sehnerv und können so den Grünen Star auslösen.

Natürlich ist es in diesem Fall am sinnvollsten den erhöhten Homocysteinwert zu senken, den Blutzucker zu senken bzw stabil und gleichmäßig zu halten und auch einem möglichen erhöhten Blutdruck auf den Grund zu gehen.

Homocystein ist ein Abbauprodukt aus dem Aminosäurestoffwechsel und hat toxische Wirkung im Körper.

Ein erhöhter Homocysteinspiegel erhöht das Risiko für koronare Herzerkrankungen, Schlaganfall, Arteriosklerose, Osteoporose, Demenz, Depressionen, Thrombosen, Morbus Parkinson, Krebserkrankungen, Augenerkrankungen...

Um das Homocystein abbauen zu können, benötigt der Körper eine Kombination aus Vitamin B6, B12 und Folsäure.

Eine intakte Darmflora sowie eine ausgewogene, gesunde Ernährungsweise kann auf viele Erkrankungen positiv Einfluss nehmen. So auch auf Diabetes. Durch die Reduktion von Kohlenhydraten aus Weizenmehl und Zucker lassen sich Blutzuckerwerte sehr gut beeinflussen und verbessern. Unterstützen kann man den Glukosestoffwechsel aber auch zusätzlich mit Mikronährstoffen und Spurenelementen. Dies ersetzt aber niemals eine Ernährungsumstellung oder die Änderung der Lebensweise. Es unterstützt den Stoffwechsel, hilft Insulin und Glukose wieder besser verwerten zu können. Präparate mit Bittermelone, Chrom, Zink, Ingwer, Curcuma haben positiven Einfluss auf die Blutzucker- und Insulinsensibilität der Zellen.

Neben all diesen Erkrankungen, die den Innendruck und den Nerv schädigen können,, können auch Schwermetallbelastungen eine Rolle spielen und störenden Einfluss nehmen. Eine Testung und anschließende Ausleitung der Schwermetalle macht in diesem Fall Sinn. Rezeptoren können so befreit werden, Nährstoffe können besser aufgenommen und verwertet werden und auch die Sauerstoffversorgung des Gewebes und der Organe kann sich wesentlich verbessern und so auch zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen.

Ergänzend können Schüssler Salze eingesetzt werden, welche Einfluss auf den Flüssigkeitshaushalt, den Stoffwechsel und die Entgiftung nehmen. Hier kämen die Mineralsalze Nr. 4 Kalium chloratum, Nr. 5 Kalium phosphoricum, Nr. 7 Magnesium phosphoricum, Nr. 8 Natrium chloratum, Nr. 9 Natrium phosphoricum, Nr. 10 Natrium sulfuricum und Nr. 11 Silicea in Frage.

Vitalpilze

Polyporus – hat entwässernde Wirkung, regt den Lymphfluss an, kann den Blutdruck senken.

Pleurotus – reichen an B-Vitaminen, wie z.B. Vitamin B1, B6, B5, B12, Folsäure und Vitamin C. Dieser Pilz kann auch gut bei erhöhten Homocysteinwerten eingesetzt werden und sorgt für die verbesserte Funktion der Nerven und Muskeln.

Coprinus – hat blutzuckersenkende Wirkung

Maitake – hat ebenfalls Blutzuckersenkende Wirkung, unterstützt das ausgewogene Verhältnis von HDL und LDL Cholesterin.

Hericium – hat beruhigende Wirkung auf das Nervensystem.

Alle hier vorgestellten naturheilkundlichen Empfehlungen sollten immer nur in Absprache mit dem behandelnden Therapeuten eingesetzt werden. Jeder Mensch ist individuell und genau so sollte auch seine Therapie sein. Man nimmt ja auch nicht ein Öl für alle Autos!

Und wo wir gerade bei Autos sind – jede Therapie, jeder Besuch beim Heilpraktiker kostet auch immer etwas Geld, da sich die gesetzlichen Krankenkassen leider nicht an den Behandlungs- und Therapiekosten beteiligen. Aber – wie viel Geld stecken Sie jeden Monat in Ihr Auto, damit es rund läuft und Sie gut und sicher von A nach B bringt? Ihr Auto ist Ihnen das Geld wert, SIE sollten sich das auch wert sein!!! Es geht um Ihre Gesundheit und um Ihre Lebensqualität.

Sollten Sie noch weitere Fragen zum Thema haben, kontaktieren Sie mich gerne.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und hoffe Ihnen mit diesem Artikel ein paar naturheilkundliche Anregungen mitgegeben zu haben.

Ihre Alexandra Nau
-Heilpraktikerin-

 

Hinweis:
Jedes Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt. Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 

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