Allergie mit
Hautreaktionen

Karen Bödefeld
Heilpraktikerin
Hautreaktionen - welche Hilfe bietet die Kinderheilkunde bei
Allergie ?
Allergien sind immer besonders eng mit der Haut bzw. mit der Schleimhaut
verknüpft.
Die Haut ist ein Barriereorgan, das die Kontaktstelle des Menschen mit seinem
Umfeld darstellt und somit wichtige Abwehrfunktion hat.
Die Haut wehrt Schäden ab, gleicht Wärme- und Kälteunterschiede nach Möglichkeit
aus, nimmt Sonne und andere Strahlen auf und verfügt über ein ausgedehntes Nervennetz, das Reize in Form von
Berührung, Lust, Schmerz, Wärme und Kälte empfinden und weiterleiten kann.
Die Haut ist eine mit Energie geladene hochlebendige Außenzone, die von außen
aufnimmt und nach innen abgibt, umgekehrt aber auch als Ausscheidungsorgan funktioniert.
Wenn auf der Haut etwas Krankhaftes passiert, ist immer der ganze Organismus
beteiligt. Auf der Haut sehen wir anschaulich, dass etwas nicht in Ordnung
ist. Es ist daher nicht sinnvoll, dieses Krankheitsgeschehen von einer sichtbaren in
eine unsichtbare Form zu wandeln, indem wir mit zauberhaft wirkenden Mitteln die Haut erscheinungsfrei
machen, ohne dass aber die krankhafte Stoffwechselstörung behoben ist.
Die BEHANDLUNG von allergisch bedingten Hauterkrankungen ist sehr
vielschichtig.
Wie bei allen allergischen Reaktionen gibt es auch hier kein
Universalrezept.
Vor allem die sogenannte Umstimmung und Entgiftung des Körpers gibt den
entscheidenden Heilreiz. Mit zusätzlicher Hilfe aus der Homöopathie, Biochemie,
Bioresonanz und Akupunktur, Ernährung sowie Vitaminen & Co. sind Erfolge spürbar.
UMSTIMMUNG und ENTGIFTUNG
Die meistens gestörte Darmflora ist durch entsprechende
Ernährungsumstellung wieder herzustellen. Eine Prüfung auf Pilzbesiedelung, Lactose- und Histaminunverträglichkeit
ist wichtig. Unerlässlich ist die Neubesiedelung mit vermehrungsfähigen „guten"
Bakterienkulturen.
Unterstützend ist dabei eine EIGENBLUT- oder EIGENURINTHERAPIE.
Nach einem bestimmten Verfahren werden aus Kleinstmengen Blut oder Urin des
Patienten ganz individuelle Medikamente erzeugt, die bei Kindern dann in oraler Form (Tropfen) bei
Erwachsenen eher als Spritzentherapie wieder dem Körper zugeführt werden.
ERNÄHRUNG
Von den Nahrungsmittelallergien zeigen sich 40% auf der Außenhaut!
Eine Ernährungsumstellung wirkt daher oft Wunder, allein der Verzicht auf Süßes,
Milch- und Weißmehlprodukte bringt enorme Bewegung in den Heilprozess. Besonders bewährt ist die F.X.- Mayr-
Kur mit den dazugehörigen Bauchmassagen. Siehe: Ernährung
HOMÖOPATHIE
Hinweise auf die Arzneimittelfindung geben Lage und Ausprägung der
Hautveränderung, aber auch zum Beispiel die Art des Juckreizes. Siehe: Homöopathie
Da sich im Laufe der Therapie Symptome verändern, werden meist mehrere passende
Mittel nacheinander, gelegentlich auch nebeneinander eingesetzt.
Zu den Einzelmitteln gehören unter anderem
Acidum formicicum (Ameisensäure) allgemeines Umstimmungsmittel
Acidum nitricum (Salpetersäure) sehr trockene Haut, schmerzhaft, leicht blutend,
oft schuppig, gelblich verfärbt
Apis mellifica (Honigbiene) rote geschwollene Haut, brennende, stechende
Schmerzen
Arsenicum album (Arsen-oxid) Jucken und heftiges Brennen der Haut, scharfes
Sekret
Belladonna (Tollkirsche) akute, heftige Entzündung mit scharlachartiger Rötung und
Übererwärmung der Haut, Übererregbarkeit
Cantharis (Span. Fliege) akute Entzündung mit brennenden Schmerzen und
Blasenbildung
Cardiospermum halicacabum (Ballonrebe) starker Juckreiz, Entzündung
Graphites (Graphit) teils trockene, teils nässende Haut; scharfes, übelriechendes
dickes honiggelbes Sekret
Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber) akute, eitrige Entzündungen, Bläschen und
Pusteln
Mezereum (Seidelbast) entzündliche, nässende Hauterkrankungen mit Krustenbildung
und starkem Juckreiz
Rhus toxicodendron (Giftsumach) Pusteln, juckende Ekzeme, Bläschen,
Herpes
Sulfur (Schwefel) trockene, unreine Haut, brennende juckende
Hautausschläge
Urtica (Kleine Brennessel) Hautausschläge mit Brennen, Juckreiz,
Quaddelbildung
Kinder: Bei starkem Juckreiz und nässendem Ekzem hilft außerdem Abtupfen
mit
Stiefmütterchentee oder kaltem schwarzen Tee (nicht zu stark, sonst wird Ihr Kind
nachts munter).
VITAMINE / MINERALSTOFFE
Besonders erwähnt werden muss die Vitamin C- Hochdosistherapie. Auch Vitamin E-
und Selen- Gaben sind bewährt.
BIOCHEMIE
Außer den allgemein empfohlenen Schüssler-Salzen helfen im Akutfall
Magnesium phosphoricum Nr.7, gerne auch als « heiße Sieben » (10 Tabl. in heißem
Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken) und
Silicea Nr.11 viertelstündlich 1 Tabl.
Wenn der Juckreiz im Vordergrund steht
Kalium
phosphoricum Nr.5 im Wechsel mit Natrium chloratum Nr.8 alle 15
Min. eine Tabl.
Salben sind von Fall zu Fall auszutesten. Sie können als Basispflege
dienen.
BIORESONANZ
Bei der Bioresonanz handelt es sich um eine
Behandlung mit körpereigenen Schwingungen des Patienten oder um Schwingungen verschiedener
Substanzen.
In der Allergiebehandlung kann sie dazu beitragen störende, krankmachende
Schwingungsmuster ohne Nebenwirkungen aufzulösen.
Die Fehlinformation im Körper eines Patienten (zum Beispiel in Bezug auf
Milchzucker) kann somit in kurzer Zeit „gelöscht" werden.
Gerade in der Kinderbehandlung ist dies eine schmerzfreie, kurze, minimal
belastende Behandlung mit hoher Erfolgsquote.
Wichtiger Hinweis:
Jedes Kinderheilkunde Rezept ist erfolgreich in der täglichen Praxis erprobt.
Dennoch - setzen Sie es immer erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker ein.
Stand:
01.04.2007
Inhaltliche Verantwortung und zur
Kontaktaufnahme:
Karen Bödefeld
Holtenauer Straße
237 24106 Kiel
Telefon: 0431 - 240 63
63
siehe: Praxishomepage Email: karen.boedefeld@web.de
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